PRESSEMITTEILUNG

Nr. 30 / Dienstag, 08. September 2015

Natur
Genetische Analyse bestätigt Wolfsverdacht im Landkreis Miesbach

+++ Wie erste Ergebnisse einer vom Landesamt für Umwelt (LfU) in Auftrag gegebenen genetischen Analyse bestätigen, wurden die Schafe im Landkreis Miesbach in der Nacht vom 6. auf 7. August von einem Wolf angegriffen. Ein Schaf wurde dabei getötet, ein weiteres Tier wurde schwer verletzt und musste getötet werden. Weitere Schafe wurden verletzt. Die dem Nutztierhalter entstandenen Schäden werden über den "Ausgleichsfonds Große Beutegreifer" zu 100 Prozent ausgeglichen. Dem LfU liegen zum jetzigen Zeitpunkt keine weiteren Erkenntnisse über Sichtbeobachtungen oder auch Risse von Nutz- oder Wildtieren in der Region vor. Die Gremien des Wildtiermanagements sowie die Behörden vor Ort wurden informiert. +++

Bei der genetischen Analyse wurden Speichelproben untersucht, die von Mitgliedern des "Netzwerks Große Beutegreifer" vor Ort sichergestellt wurden. Das Tier kann demnach der Südwestalpen-Population (Italien, Frankreich, Schweiz) zugeordnet werden. Vom LfU wurden weitere genetische Analysen beauftragt, um gegebenenfalls nähere Informationen zu Geschlecht und zur genaueren Abstammung des Wolfes zu erhalten. Die Ergebnisse werden voraussichtlich innerhalb der nächsten drei Wochen vorliegen.

Antworten auf "Häufig gestellte Fragen (FAQs)" zum Wolf fasst das LfU in seinem Internetangebot zusammen unter:

http://www.lfu.bayern.de/

Weitere Informationen zum Wolf im Internetangebot des LfU unter:

http://www.lfu.bayern.de

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