Fischotter; Foto: Astrid Brillen - piclease

Förderrichtlinie "Investition Herdenschutz Wolf" (FöRIHW)

Die "Richtlinie zur Förderung von Investitionen in Herdenschutzmaßnahmen gegen Übergriffe durch den Wolf" beschreibt die Grundlagen und Rahmenbedingungen des Förderprogramms für Anschaffungen zum Schutz von Nutztieren. Das "Merkblatt zur Förderrichtlinie Investition Herdenschutz Wolf" enthält nähere Erläuterungen für die Nutztierhalter. Unter anderem wird spezifiziert, welche Anforderungen an Zäune und Herdenschutzhunde bestehen.

Antragsformulare stehen im Förderwegweiser des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF) zur Verfügung.

Herdenschutzberatungen rund um das Thema Zäunung können Sie bei dem für Sie zuständigen Amt für Ernährung Landwirtschaft und Forsten (AELF) anfragen, für Beratungen zum Thema Herdenschutzhunde ist das LfU zuständig (Fachstelle-GB, 09281/1800-4648).

Förderkulissen

Die Zuwendungen im Rahmen der FöRIHW gelten ausschließlich in den hier veröffentlichten Förderkulissen. Es gibt eine Förderkulisse für Zäune sowie eine für Herdenschutzhunde. Die "Förderkulisse Zäune" setzt sich zusammen aus den definierten, dauerhaften Wolfsgebieten in Bayern ("Wolfsgebiete i.S.d. Schadensausgleichs") und weiteren Gebieten, die aufgrund aktueller Wolfsereignisse ausgewiesen werden. Die "Förderkulisse Herdenschutzhunde" gilt aufgrund der längeren Anlaufzeit in einem größeren Gebiet.

Schadensausgleich

Mit Inkrafttreten der FöRIHW sind Nutztierhalter in den ausgewiesenen "Wolfsgebieten im Sinne des Schadensausgleichs" dazu aufgefordert, ihre Weidetiere entsprechend zu schützen. Um bei Schäden durch Wölfe Ausgleichszahlungen in Anspruch nehmen zu können, müssen angemessene und zumutbare Präventionsmaßnahmen im Sinne eines Grundschutzes innerhalb eines Jahres ergriffen werden. In Gemeinden außerhalb dieser Gebiete sind die Ausgleichszahlungen nicht an vorherige Prävention gebunden.