Fischotter, Foto Astrid Brillen, piclease Naturbildagentur

Newsletter 15/14 vom 26.05.2015, PDF-Download

Erfolgreiche Vermehrung von Arnika in Nordbayern

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Heilpflanze Arnika ist in ihrem Lebensraum so stark gefährdet, dass Wildsammlungen momentan unmöglich sind. Ein Projekt in Oberfranken zeigt, wie ein weiterer Rückgang der Arnika-Be­stände gestoppt werden kann. Neben einer optimierten Biotoppflege kann die selbständige Vermehrung durch optimierte Keimbedingungen wieder aktiviert werden. Wie authochtones Arnika-Samenmaterial genutzt wurde, um den Populationen wieder initiale Starthilfen zu geben, beschreibt der Artikel

Blachnik, T. & Saller, R. (2015): In situ-Vermehrung von Arnica montana – Ergebnisse und Handlungsempfehlungen für die Artenschutz-Praxis. – ANLiegen Natur 37(1): 31–41, Laufen.

Den Beitrag finden Sie unter: www.anl.bayern.de/publikationen/anliegen/meldungen/wordpress/arnika/.

 


 

Ansonsten ist gerade ein Artikel zur Situation von Arnika in Mittelfranken erschienen:

Horn, K., Kerskes, A. & Podloucky, R. (2015): Zur aktuellen Bestandssituation des Berg-Wohlverleihs (Arnica montana L.) in Mittelfranken unter besonderer Berücksichtigung eines Neufundes im Eibacher Forst bei Nürnberg. – RegnitzFlora 7: 59–65.

 

Mit freundlichen Grüßen

andreas zehm

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Dr. Andreas Zehm
Bayerische Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege (ANL)
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