Digitale (Bohr-) Anzeige

Anzeige geologischer Untersuchungen (auch Digitale Bohranzeige online) nach Geologiedatengesetz

Die bayerischen Behörden arbeiten derzeit mit Hochdruck an der Umsetzung des Geologiedatengesetzes auf bayerischer Ebene. Für die Übergangszeit wird daher gebeten, die Anzeige von zunächst ausschließlich Bohrungen und in diesem Zusammenhang gewonnener geologischer Daten, Bewertungen und Berichte – wie bisher für das Lagerstättengesetz – über die Digitale Bohranzeige des LfU zu tätigen.

Für alle übrigen geologischen Untersuchungen nutzen Sie bitte das folgende Formular:

Die Anzeige erfolgt entsprechend der Vorgaben aus §8 GeolDG Nachweisdaten und muss somit 14 Tage vor Beginn der geologischen Untersuchung übermittelt werden.

Für jede angezeigte geologische Untersuchung wird eine eindeutige Identifikationsnummer (BID) vergeben, die bei Rückfragen und sonstigem Schriftverkehr anzugeben ist.

Übermittlung geologischer Untersuchungsergebnisse

Nach Beendigung der geologischen Untersuchung sind die Ergebnisse entsprechend den Kriterien nach §§ 9 und 10 als Fachdaten bzw. Bewertungsdaten an das Bayerische Landesamt für Umwelt zu übermitteln.
Fachdaten müssen innerhalb einer 3- monatigen Frist nach Abschluss der Untersuchung und Bewertungsdaten innerhalb einer 6- monatigen Frist an das LfU zu übermitteln.

Bis zur vollständigen Umsetzung des Geologiedatengesetzes und der damit verbundenen Umstrukturierung der Online-Daten-Übermittlung ist folgendes Vorgehen zu beachten:

  • Übermittlung von Ergebnissen durch Bohrungen digital als PDF-Dokumente mit Nennung der Identifikationsnummer (BID) an die Email-Adresse: Poststelle
  • Übermittlung von Ergebnissen durch alle anderen geologischen Untersuchungen digital in den vorgeschriebenen Datenformaten (+LINK Datenformate) mit Nennung der Identifikationsnummer (BID) an die Email-Adresse: Geologiedatengesetz.

Informieren Sie uns bitte auch, wenn die geplanten Bohrarbeiten oder andersartigen geologischen Untersuchungen nicht durchgeführt werden, so dass die angezeigte Untersuchung aus der Datenbank gelöscht werden kann.

Je nach Art der geologischen Untersuchung sind verschiedene Datenformate bei der Übermittlung der Ergebnisse zulässig. Die Daten sind als Nachweisdaten, Fachdaten bzw. Bewertungsdaten zu kennzeichnen. Außerdem ist die Angabe verpflichtend, inwiefern die Fachdaten zum Zweck einer gewerblichen Tätigkeit gewonnen wurden und ob Beschränkungen für die öffentliche Bereitstellung bestehen.

Geologische Untersuchungen online (Wer? Wie?)

Zur Anzeige geologischer Untersuchungen und zur Übermittlung von Daten gemäß §§ 8-10 GeolDG sind verpflichtet:

  • alle Personen, die eine geologische Untersuchung vornehmen,
  • der Auftraggeber einer geologischen Untersuchung,
  • der Rechtsnachfolger einer nach Nummer 1 oder Nummer 2 verpflichteten Person oder
  • im Fall einer nachträglichen Übermittlung von geologischen Fachdaten gemäß § 12: der Inhaber der Geologischen Daten zum Zeitpunkt der Übermittlungsforderung.

Die Anzeige oder Übermittlung der Daten durch einen Mitverpflichteten befreit die übrigen Verpflichteten von der Anzeigepflicht oder der Übermittlungspflicht.

Entledigung von Proben und Löschung von Daten

Dem Bayerischen Landesamt für Umwelt sind sämtliche Bohr-, Gesteins- und Bodenproben sowie geologische Daten vor der Verbringung/Löschung anzubieten.