Festgestellte Ursachen

Fischsterben können durch vielfältige Ursachen ausgelöst werden. Diese zu ermitteln, ist Aufgabe der Polizei und des örtlich zuständigen Wasserwirtschaftsamts. Dieses veranlasst vor Ort die Sicherstellung von Gewässerproben und Fischen. Das LfU ist in Bayern zentral für die tierärztlichen und chemischen Untersuchungen zuständig. Pro Jahr werden etwa 80 Vorfälle an das LfU gemeldet.

Die Anzahl der Fischsterben sowie deren Ursachen verändern sich von Jahr zu Jahr.

Die für das Jahr 2014 häufigsten Ursachen für Fischsterben und ihre prozentuale Verteilung zeigt die Abbildung.

Kuchendiagramm: Sauerstoffmangel 11%, Fischkrankheiten 11%, Schadstoffe/Chemikalien 17%, Andere organische Belastungen 21%, landwirtschaftliche Abwässer 34%, Haltungsfehler 2%, sonstige Ursachen 4%Bild vergrössern Ursachen für Fischsterben 2014

Die Suche nach den Ursachen liefert nicht immer eindeutige Ergebnisse. Sofern es sich um Unfälle mit wassergefährdenden Stoffen handelt, ist es einfacher. Andere Umweltdelikte werden häufig erst durch den eingetretenen Schaden erkannt. In diesen Fällen muss nach der oder den schädigenden Substanz(en) gesucht werden. Dann muss die Umweltanalytik "kriminalistische" Erfolge liefern.