Festgestellte Ursachen

Fischsterben können durch vielfältige Ursachen ausgelöst werden. Diese zu ermitteln, ist Aufgabe der Polizei und des örtlich zuständigen Wasserwirtschaftsamts. Dieses veranlasst vor Ort die Sicherstellung von Gewässerproben und Fischen. Das LfU ist in Bayern zentral für die tierärztlichen und chemischen Untersuchungen zuständig. Pro Jahr werden etwa 50 Vorfälle an das LfU gemeldet.

Kuchendiagramm: Landwirtschaftliches Abwasser 15 %, Kommunales Abwasser 6 %, Sonstiges Abwasser 11 %, Unfall Biogasanlage 4 %, Ammoniak ungeklärter Ursache 4 %, Sauerstoffmangel 10 %, Wetterbedingungen 15 %, Gasblasenkrankheit 2 %, Teichmanagement 2 %, Feuerlöschmittel 2 %, Tenside 2 %, Pflanzenschutzmittel 4 %, Multifaktoriell 10 %, Infektionskrankheiten 13 %. Ursachen für Fischsterben 2019

Die Anzahl der Fischsterben sowie deren Ursachen verändern sich von Jahr zu Jahr.

Die für das Jahr 2019 häufigsten Ursachen für Fischsterben und ihre prozentuale Verteilung zeigt nebenstehende Abbildung.

Die Suche nach den Ursachen liefert nicht immer eindeutige Ergebnisse. Sofern es sich um Unfälle mit wassergefährdenden Stoffen handelt, ist es einfacher. Andere Umweltdelikte werden häufig erst durch den eingetretenen Schaden erkannt. In diesen Fällen muss nach der oder den schädigenden Substanz(en) gesucht werden. Dann muss die Umweltanalytik "kriminalistische" Erfolge liefern.

Ansprechpartner

Bayerisches Landesamt für Umwelt, Referat 73: Aquatische Toxikologie, Pathologie

Kontakt

Dr. Hannah Wünnemann, Tel.: 0821/9071-1126;
Dr. Julia Schwaiger, Tel.: 0821/9071-1153

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