Förderprogramme

Um Sie als Unternehmen bei Ihren Plänen zu unterstützen, ressourceneffiziente Maßnahmen in der betrieblichen Praxis umzusetzen, gibt es eine Reihe von Angeboten zur Förderung und Finanzierung von Bund, Ländern und der Europäischen Union (EU).
Die Fördermittellandschaft ist ein sehr weites, manchmal durchaus undurchsichtiges Feld. Wir bieten Ihnen deshalb auf unseren Seiten einen Überblick zu Förderprogrammen und Förderdatenbanken zur Selbstrecherche sowie spezielle Förder- und Beratungsstellen mit konkreten Ansprechpartnern rund um das Thema Ressourceneffizienz an.

Bitte beachten Sie mögliche Laufzeiten der Förderprogramme und wenden Sie sich für Detailfragen oder bei Fragen zur Antragstellung an die jeweils angegebenen Ansprechpartner.

Förderprogramme zur Steigerung der Ressourceneffizienz

Sie haben bereits eine Idee für eine ressourceneffiziente Maßnahme, die Sie gerne umsetzen möchten, aber das Kapital fehlt? Sie möchten eine bestehende Maßnahme im Bereich Materialeffizienz verbessern? Sie wollen das Thema Umweltschutz und Umweltmanagement stärker in Ihr Unternehmen integrieren?
Für diese und weitere Anliegen haben wir für Sie relevante Förderprogramme mit Eckdaten und Ansprechpartnern zusammengestellt.

Bayerisches Umweltmanagement- und Auditprogramm (BUMAP) – umweltorientiertes Management (z.B. nach EMAS oder ISO 14 001)

Das Bayerische Umweltmanagement- und Auditprogramm (BUMAP) wird ab Januar 2017 als Förderprogramm der Bayerischen Staatsregierung die Fortentwicklung des bisherigen Bayerischen Umweltberatungs- und Auditprogramms (BUBAP) sein. Es sollen speziell bayerische Unternehmen zu einer betrieblichen Umweltpolitik angeregt werden, so dass nicht nur die Einhaltung von Umweltvorschriften umgesetzt, sondern darüber hinaus der Umweltschutz systematisch im Unternehmen verankert wird. Mit BUMAP soll die Anzahl der Betriebe mit einem Umweltmanagement erhöht werden.

Wer wird gefördert?

Projektträger können Unternehmen, Organisationen der Wirtschaft, wie z.B. Kammern, Verbände oder Innungen und Kommunen sein. Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, freiberuflich Tätige, Organisationen der Wirtschaft, wie z.B. Kammern, Verbände oder Innungen sowie kommunale Eigenbetriebe und Kommunalunternehmen mit Sitz oder Niederlassung in Bayern können als Projektgruppenteilnehmer eine Zuwendung erhalten.

Was wird gefördert?

Eine Förderung erhalten Projektgruppen zur Einführung eines Umweltmanagementsystems nach EMAS oder ISO 14 001, eines Umweltmanagements nach den Vorgaben des Qualitätsverbunds umweltbewusster Betriebe (QuB) oder des Ökologischen Projekts für integrierte Umwelttechnik (ÖKOPROFIT).
Es werden 80 % der zuwendungsfähigen Ausgaben gefördert. Für die zuwendungsfähigen Ausgaben des Projektträgers sowie der Projektgruppenteilnehmer gibt es Obergrenzen.

Laufzeit

Vom 1. Januar 2017 bis 22. Oktober 2020.

Ansprechpartner

Regierung von Schwaben
Fronhof 10
86152 Augsburg
Telefon 0821/327-2240, Gertraud Azzaz

Deutsche Bundesstiftung Umwelt – Fördermaßnahmen im Bereich Ressourceneffizienz vorrangig für KMU

Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) hat zum Auftrag, innovative, modellhafte und lösungsorientierte Maßnahmen zum Schutz der Umwelt zu fördern. Als Zielgruppe werden von der DBU insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) unterstützt. Die geförderten Projekte sollen nachhaltige Effekte in der praktischen Umsetzung erzielen, Impulse geben und so anderen Unternehmen und Interessierten als Vorbilder dienen. Spezielle Förderthemen setzen bei der DBU wechselnde Schwerpunkte. Sollte eine innovative geplante Maßnahme nicht in eines der Förderthemen passen, gibt es zudem die Möglichkeit in einem themenoffenen Bereich Projekte einzureichen.
Rund um das Thema Ressourceneffizienz in der betrieblichen Praxis ist das Förderthema 8 "Ressourceneffizienz durch innovative Werkstofftechnologie" derzeit von Bedeutung. Im Wesentlichen zielt der Förderschwerpunkt darauf ab, die Ressourceneffizienz von Werkstoffen über den gesamten Lebenszyklus zu steigern. Beispiele dafür sind neuartige Trennverfahren oder ein nachhaltiges Recycling neuartiger Werkstoffe.

Wer wird gefördert?

Im Unternehmensbereich werden vorrangig KMU nach der gängigen Definition der Europäischen Kommission gefördert.

Was wird gefördert?

Die Förderung erfolgt grundsätzlich in Form eines zweckgebundenen, nicht rückzahlbaren Zuschusses. Der Zuschuss kann als Projektförderung in Form einer Anteils-, Festbetrags- oder Fehlbedarfsfinanzierung gewährt werden.

Ansprechpartner

Je nach Förderthema steht Ihnen eine Reihe von Ansprechpartnern zur Verfügung, die mit Namen und Kontaktmöglichkeit unter folgenden Links zu finden sind:

Horizon 2020 – EU-Umweltforschung mit dem Schwerpunkt Rohstoffe

Über Fördermaßnahmen der EU zur Umweltforschung in Horizon 2020 berät die Nationale Kontaktstelle Umwelt (NKS Umwelt) des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Aufgrund der Abhängigkeit der EU von Rohstoffimporten, widmet sich das Arbeitsprogramm 2016/2017 im Schwerpunkt "Rohstoffe" der nachhaltigen und sicheren Versorgung der europäischen Industrie mit Rohstoffen. Zentrale Inhalte sind beispielsweise die wirtschaftliche Erschließung kleinerer Lagerstätten in der EU, aber auch entsprechende Aufarbeitungstechnologien, um eine effizientere Gewinnung der Rohstoffe zu erreichen.

Die Angebote der NKS Umwelt umfassen neben einer Beratung zu den Fördermaßnahmen und Förderbedingungen auch eine kostenlose Hilfestellung bei den Anträgen. Weiterhin ist über eine Partnersuche die Möglichkeit gegeben, sich bestehenden Konsortien anzuschließen oder sich für die eigene Idee Partner zu suchen.

Wer wird gefördert?

Es müssen sich mindestens drei unabhängige Einrichtungen aus mindestens drei unterschiedlichen Mitgliedstaaten und/oder assoziierten Staaten zu einem Konsortium zusammenschließen. Das können sowohl öffentliche als auch private Einrichtungen sowie Unternehmen sein.

Was wird gefördert?

Die direkten Projektkosten werden bei Forschungs- und Innovationsvorhaben (RIA) sowie bei Koordinations- und Unterstützungsmaßnahmen (CSA) mit bis zu 100 % der Kosten erstattet. Bei den Innovationsvorhaben (IA) gilt eine Förderquote von bis zu 70 % der direkten Projektkosten (Ausnahme: Gemeinnützige Einrichtungen können hier bis zu 100 % der direkten Projektkosten geltend machen).

Für indirekte Kosten gilt für alle Förderinstrumente eine Pauschale in Höhe von 25 % der direkten Kosten des Projekts. Ein Nachweis der tatsächlichen Kosten ist hier nicht mehr notwendig.

Laufzeit

Bitte beachten Sie, dass der Aufruf für Projekte in 2017 bereits am 7. März endet! Förderungen für 2018 werden voraussichtlich ab Herbst 2017 ausgeschrieben.

Ansprechpartner

Nationale Kontaktstelle Umwelt
Dr. Andreas Volz
Projektträger Jülich

Forschungszentrum Jülich GmbH
Geschäftsstelle Bonn
Godesberger Allee 105-107
53175 Bonn

Telefon.: 0228/60884-214, a.volz@fz-juelich.de

KfW-Umweltprogramm – Umweltschutz durch Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft

Das Umweltprogramm der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) finanziert allgemeine Umweltschutzmaßnahmen gewerblicher Unternehmen mit einem besonderen Augenmerk auf die Investitionen, mit denen bereits die Entstehung von Umweltbelastungen vermieden oder erheblich vermindert werden. Gefördert werden unter anderem Maßnahmen zur Erhöhung der Ressourceneffizienz/Materialeinsparung oder auch zur Abfallvermeidung/-behandlung/-beseitigung.

Wer wird gefördert?

Alle gewerblichen Unternehmen; für kleine Unternehmen (KU) gibt es einen zusätzlich vergünstigten Zinssatz.

Was wird gefördert?

Das "KfW-Umweltprogramm" dient der Finanzierung von allgemeinen Umweltschutzmaßnahmen gewerblicher Unternehmen. Es werden insbesondere solche Investitionen gefördert, mit denen bereits die Entstehung von Umweltbelastungen vermieden oder wesentlich vermindert werden. Über einen KfW Kredit können bis zu 100 % der förderfähigen Investitionskosten finanziert werden. Es besteht eine Kreditobergrenze.

Ansprechpartner

Servicehotline: 0800 539 9001, infocenter@kfw.de

KMU-Instrument – Horizont 2020: Von der Idee einer ressourceneffizienten Maßnahme zur Marktreife

Im KMU-Instrument können KMU (kleine und mittlere Unternehmen) konkrete Ideen zur Marktreife entwickeln. Das europäische Förderinstrument besteht aus drei Phasen und ist weitgehend themenoffen. Das KMU-Instrument ist Teil des Rahmenprogramms der Europäischen Union für Forschung und Innovation "Horizont 2020".

Relevante Ausschreibungen für KMU im Bereich Rohstoffeffizienz:

Wer wird gefördert?

Das KMU-Instrument richtet sich an KMUs mit Wachstumspotenzial, Ideen mit hohem Marktpotenzial und Innovationsgrad sowie europäisch oder international ausgerichteter Geschäftstätigkeit.

Was wird gefördert?

Das KMU-Instrument ist gegliedert in die Phasen:

  • Machbarkeit – Von der Idee zum Konzept (Phase 1)
  • Umsetzung – Vom Konzept zur Marktreife (Phase 2)
  • Markteinführung – Kommerzialisierung (Phase 3)

Fördergelder können für Phase 1 und Phase 2 beantragt werden. Die Forschung sollte weitestgehend abgeschlossen sein und ein Demonstrator sollte vor Projektstart vorliegen. Gefördert wird in der Regel die marktnahe Entwicklung.

Ansprechpartner

Nationale Kontaktstelle für kleine und mittlere Unternehmen,
DLR Projektträger
Telefon: 0228/3821-1650, Nicole Jansen

KMU-innovativ – Ressourceneffizienz und Klimaschutz in KMUs fördern

Mit der bereits seit 2015 laufenden Fördermaßnahme "KMU-innovativ: Ressourceneffizienz und Klimaschutz" verfolgt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das Ziel, das Innovationspotenzial kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) im Bereich Spitzenforschung zu stärken. Um die Fördermaßnahme für die KMUs attraktiver zu gestalten, wurde das gesamte Antrags- und Bewilligungsverfahren vereinfacht und themenoffen im Fokusfeld Ressourceneffizienz und Klimaschutz konzipiert. Schwerpunkte der Förderung liegen bei den Themen Rohstoffeffizienz, Energieeffizienz und Klimaschutz sowie nachhaltiges Flächenmanagement.

Die Fördermaßnahme KMU-innovativ ist ein Teil des Programms FONA3 "Forschung für nachhaltige Entwicklung" des BMBF. Derzeit können Projekte für den Themenschwerpunkt "Rohstoffeffizienz" eingereicht werden. Innovative Maßnahmen sollen eine Verbesserung der Rohstoff- und Materialeffizienz, die Steigerung des Recyclings und die Substitution endlicher Rohstoffe durch nachwachsende Rohstoffe oder Sekundärrohstoffe fördern und KMUs zu Vorreitern der Steigerung von Ressourceneffizienz und Rohstoffproduktivität machen.

Wer wird gefördert?

Spezielles Programm für KMU.

Was wird gefördert?

Gefördert werden industrielle Forschungs- und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben, die gekennzeichnet sind durch ein hohes wissenschaftlich-technisches Risiko. Förderungswürdig sind Einzelvorhaben von Unternehmen, aber auch die Förderung von Verbünden unter Beteiligung mehrerer KMU und/oder Forschungseinrichtungen und/oder Unternehmen, die nicht die KMU-Kriterien erfüllen, sind möglich. Die Antragsstellung erfolgt zunächst über eine Projektskizze. Die Skizzen werden zweimal jährlich, am 15. April und 15. Oktober, bewertet. Die Zuwendung für Unternehmen beträgt in der Regel, je nach Anwendungsnähe, bis zu 50 % der zuwendungsfähigen Kosten.

Ansprechpartner

Projektträger Jülich Nachhaltigkeit (PtJ-UMW)
Telefon: 030/20199-566

LIFE – Umwelt und Klimapolitik umsetzen

LIFE ist ein Programm der Europäischen Union, das als Katalysator dienen soll, um umwelt- und klimapolitische Ziele in andere Politikbereiche bzw. Praktiken der Mitgliedstaaten zu integrieren. Das Programm gliedert sich in die zwei Teilprogramme Umwelt und Klimapolitik, ein Schwerpunkt sind Umwelt und Ressourceneffizienz. LIFE soll dazu dienen, die Ziele der Strategie Europa 2020 im Bereich Umwelt und Klimapolitik umzusetzen.

Wer wird gefördert?

Antragsberechtigt sind sowohl öffentliche als auch private Stellen, Akteure und Einrichtungen wie z.B. nationale, regionale und lokale Behörden, internationale Organisationen und Nichtregierungsorganisationen sowie Stiftungen, die in der Europäischen Union registriert sind.

Was wird gefördert?

Besonderes Gewicht wird auf eine bessere Verwaltungspraxis gelegt, da sie untrennbar mit einer besseren Umsetzung verbunden ist. Die Kofinanzierungsquote beträgt für Projekte im Bereich Umwelt und Ressourceneffizienz für den Zeitraum 2014-2017 60 %, ab 2018 55 %. Einmal pro Jahr erfolgt ein Aufruf zum Einreichen von Projektanträgen. LIFE läuft bis 2020.

Ansprechpartner

Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz,
National Focal Point LIFE, Ernst Polleter.

Modul "go-innovativ" – Innovationsgutscheine für KMUs

Oft fehlen kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) die zeitlichen und personellen Ressourcen, um die Entwicklung von innovativen Produkten und Verfahren in die Hand zu nehmen oder an einer Verbesserung der Rohstoff- und Materialeffizienz zu arbeiten. Hier setzen die Innovationsgutscheine des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) an. Mit Hilfe der Berater kann beispielsweise ein innovatives Produkt oder ein innovatives technisches Verfahren in ihrem Unternehmen eingeführt werden.

Wer wird gefördert?

Gefördert werden KMU mit weniger als 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die im Jahr vor der Nutzung des Gutscheines einen Jahresumsatz oder eine Jahresbilanzsumme von höchstens 20 Mio.€ erreicht haben.

Was wird gefördert?

Es werden bis zu 50 % der Kosten für eine externe Beratung durch autorisierte Beratungsunternehmen übernommen.

Ansprechpartner

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt
Telefon: 0228/3821-1575, Oliver Scherr

Research & innovation programme on raw materials to foster circular economy (ERA-MIN 2)

Grenzübergreifende Projekte mit ausgewählten EU- und internationalen Partnern zum Thema nachhaltige Bewirtschaftung von Rohstoffen im Sinne einer Kreislaufwirtschaft sowie Innovationen dazu, können über das Förderprogramm ERA-MIN2 gefördert werden. Die finanziellen Mittel der Förderung kommen von den jeweiligen Ländern, die einer Kooperation angehören. Die Anträge müssen auf Englisch verfasst sein.

Schwerpunkte im Förderjahr 2017 sind Projekte im Bereich nicht-energetische, nicht-landwirtschaftliche Rohstoffe, also Metalle, Bau- und Industrieminierale. Die Ansprechpartner für Deutschland beraten gerne zu den ausgeschriebenen Fördermaßnahmen und vermitteln über die Partnersuche potentielle Projektpartner.

Wer wird gefördert?

Das Programm ist offen für Unternehmen, öffentliche sowie private Einrichtungen. Es müssen dabei mind. 2 Parteien aus 2 teilnehmenden Ländern teilnehmen. Nach der Begutachtung einer Antragsskizze (max. 6 Seiten) wird bei einer positiven Bewertung ein voller Antrag eingefordert.

Was wird gefördert?

Projekte mit einer Laufzeit von 12 bis max. 36 Monaten werden mit der Übernahme von bis zu 70 % der Gesamtkosten gefördert. Das Gesamtfördervolumen in ERA-MIN2 für Deutschland beträgt 2 Mio. Euro in 2017.

Laufzeit

Bitte beachten Sie, dass der Aufruf für die Projekte 2017 bereits am 5. Mai ausläuft. Ausschreibungen für Projekte in 2018 erfolgen bis Ende 2017.

Ansprechpartner

BMBF/Jülich, Holger Grünewald

Umweltinnovationsprogramm (UIP) – Förderung der Umsetzung ressourceneffizienter Maßnahmen

Das UIP unterstützt Unternehmen dabei, innovative technische Verfahren in die Praxis zu bringen, welche die Umwelt entlasten. Dabei steht in den letzten Jahren die Förderung von integrierten Umweltschutzmaßnahmen in allen technischen Bereichen und Branchen im Vordergrund. Das UIP ist ein Förderprogramm des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB), dem Umweltbundesamt und der KfW Bankengruppe.

Wer wird gefördert?

Grundsätzlich werden alle Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft gefördert, bevorzugt jedoch kleine und mittlere Unternehmen (KMU).

Was wird gefördert?

Bauliche, maschinelle oder sonstige Investitionen einschließlich der anfallenden Kosten zur Inbetriebnahme sowie ggf. mit den Investitionen in Zusammenhang stehende Messungen zur Erfolgskontrolle. Schwerpunktmäßig werden unter anderem Maßnahmen in den zukunftsweisenden Bereichen Ressourcen- und Materialeffizienz gefördert.
Die Förderung erfolgt als Zinszuschuss zu einem Darlehen der KfW bis zu 70 % der zuwendungsfähigen Ausgaben oder als Investitionszuschuss bis zu 30 % der zuwendungsfähigen Ausgaben.

Laufzeit

Die Projekte müssen bis Ende 2018 abgeschlossen sein.

Ansprechpartner

Umweltbundesamt
Telefon: 0340/21033067, Karin Puder

KfW Bankengruppe
Telefon: 0228/8317293, Cornelia Winter

Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) – Themenoffene Förderung speziell für KMU

ZIM ist ein bundesweites, technologie- und branchenoffenes Förderprogramm für mittelständische Unternehmen sowie kooperierende wirtschaftsnahe Forschungseinrichtungen, das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) finanziert wird. Mit ZIM sollen die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) nachhaltig unterstützt werden, sowie ein Beitrag zum Wachstum, verbunden mit der Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen, geleistet werden.

Wer wird gefördert?

Unterstützt werden KMU einschließlich des Handwerks und der Freien Berufe. Die Förderung erfolgt ohne thematische Einschränkung auf bestimmte Technologiefelder oder Branchen. Das Programm gliedert sich in drei Bereiche: Einzelprojekte, Kooperationsprojekte und Kooperationsnetzwerke.

Was wird gefördert?

Förderfähig sind Personalkosten sowie projektbezogene Aufträge an Dritte (max. 25 % der Personalkosten), FuE-Aufträge an wissenschaftlich qualifizierte Dritte (mind. 30 % und höchstens 70 % der Personenmonate des Projekts) sowie übrige Kosten in Form eines pauschalen Zuschlags auf die Personalkosten. Es besteht eine Obergrenze für zuwendungsfähige Kosten.

Ansprechpartner

Einzelprojekte:
EuroNorm GmbH
Telefon: 030/97003-043, Marcus Netzel

Kooperationsprojekte:
AiF Projekt GmbH
Telefon: 030/48163-513, Frank Kreller

Kooperationsnetzwerke:
VDI/VDE Innovation + Technik GmbH
Telefon: 030/310078-341, Dr. Kerstin Röhrich

Förderdatenbanken zur Selbstrecherche

Sie haben für Ihr Anliegen noch nicht das passende Förderinstrument in unserer Sammlung gefunden? Dann bieten diverse Förderdatenbanken die Möglichkeit zur Selbstrecherche. Einige dieser Datenbanken möchten wir Ihnen hier vorstellen.

Förderdatenbank des Bundes, der Länder und der EU – das gesamte Förderangebot zur Selbstrecherche

Eine umfassende Datenbank zu den Förderprogrammen des Bundes, der Länder und der Europäischen Union finden Sie auf den Seiten des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi). Hier können Sie über eine Stichwortsuche z.B. Fördermittel für verschiedene Maßnahmen des betrieblichen Umweltschutzes oder für Projekte zu ressourceneffizientem Handeln in Unternehmen finden.

Competence Platform Resource Efficiency in Central Europe - Financial Guide

Diese Förderdatenbank bietet eine umfangreiche Sammlung von Finanzierungsmöglichkeiten durch Bund und Länder sowie speziell für Innovationen im Bereich Ressourceneffizienz in Unternehmen. Ansprechpartner von deutscher Seite für die Europäische Ressourcenplattform ist das Umweltbundesamt. Die Inhalte dieser Datenbank sind auf Englisch.

Förderfibel Umweltschutz

Die vom Infozentrum UmweltWirtschaft betriebene Förderfibel Umweltschutz bietet einen umfangreichen Überblick über die aktuellen Förderprogramme im Umweltschutz – nicht nur für Unternehmen, sondern auch für Kommunen. Mittels einer Schlagwortsuche lassen sich themengebundene Förderprogramme nach Förderart und Förderschwerpunkt des Programms selektieren. Der Zugang zu besonders gefragten Themen ist vereinfacht.

Darüber hinaus bietet Ihnen die Förderfibel Tipps zur Einwerbung von Fördermitteln, Details zu Förderhöhe, Antragstellung, Verwendungszweck und Kombinationsmöglichkeiten mit anderen Programmen oder auch weiterführende Informationen durch die direkte Verknüpfung zu Antragsformularen und Fördermittelgebern.

Bitte beachten Sie, dass das REZ keine Gewähr für die Wiedergabe des letzten Stands der Förderrichtlinien bzw. der Beratungsangebote übernimmt.
Stand: 22.02.2017