Befugnisse des PSW tGewA Abwasseranlagen

  • Der PSW informiert i.d.R. den Betreiber über die geplante Ortseinsicht (max. 1 Tag vorher).
  • Nach Ankunft auf dem Gelände der Anlage meldet sich der PSW umgehend beim Betriebspersonal an (PSW-Ausweis). Nach Beendigung einer Überwachung hat sich der PSW beim Betriebspersonal wieder abzumelden.
  • Der PSW handelt im Auftrag des zuständigen Wasserwirtschaftsamtes und darf alle vertraglich geregelten Tätigkeiten durchführen. Die Tätigkeiten sind in den vom LfU erstellten Arbeitshilfen für den PSW, die auch Vertragsbestandteil sind, detailliert beschrieben.
  • Der PSW sollte die Arbeiten auf der Anlage nur im Beisein von Betriebspersonal durchführen.
  • Führt der PSW am Ablauf eine 2 h-Mischprobe durch, kann er das Probenahmegerät des Betreibers benutzen. Der Betreiber ist gemäß Art. 62 (1) BayWG verpflichtet, die Mitbenutzung zu dulden.
  • Der PSW darf sich beim Personal auch nach dem Betriebszustand der Anlage, aufgetretenen Problemen, Veränderungen an der Anlage u.ä. erkundigen.
  • Der PSW kann das Betriebspersonal auf (geringfügige) Mängel hinweisen. Für Anweisungen ist er nicht befugt.