Veranstaltungsrückblick

Neunte Sommerakademie der Bayerischen Umweltverwaltung vom 25.07. – 05.08.16 in Hof

Vom 25.07. – 05.08.16 fand in Hof die 9. Sommerakademie der bayerischen Umweltverwaltung statt, die wir wieder in Zusammenarbeit mit verschiedenen Akteuren des Wasserkompetenznetzwerkes Hof durchführten. Teilgenommen haben 14 junge Ingenieure aus Russland, der Ukraine und Weißrussland, die in der- Umweltverwaltung, bei Verbänden/ Institutionen, Kommunalunternehmen, abwasserintensiven Industriebetrieben, Universitäten und NGO´s beschäftigt sind.

PersonengruppeBild vergrössern Besuch Bioenergiezentrum Hochfranken

Im Rahmen des zweiwöchigen Bildungsprogramms, das etwa zu gleichen Teilen aus theoretischer Einführung und praktischer Veranschaulichung bei Besichtigungsterminen bestand, wurden Einblicke in Aufbau und Organisation der bayerischen Umweltverwaltung, rechtliche Grundlagen, Ablauf von Genehmigungs- und Beteiligungsverfahren sowie den Stand der Technik zur Verminderung von Emissionen in die Umwelt vermittelt.

Der auf den theoretischen Teil jeweils folgende Besuch praktischer Anschauungsobjekte im Rahmen des Exkursionsprogramms hat einen nachhaltigen Eindruck auf die Teilnehmer hinterlassen und besonders zum Erfolg dieser Veranstaltung beigetragen.
Wie auch bei den vorangegangenen Veranstaltungen haben die zur Verfügung gestellten Fahrräder zur individuellen Nutzung und die gemeinsamen Radtouren für viele eine ganz neue Erfahrung vermittelt und einen besonderen Eindruck hinterlassen.

Russische Auflage des DWA Arbeitsheftes "Fit in der Abwassertechnik" fertiggestellt

LogoBild vergrössern Logo

Ein sehr gutes Instrument zur Visualisierung der Abwassertechnik/ Abwasserentsorgung stellt der DWA-Ausbildungsbaukasten Abwassertechnik mit dem zugehörigen Arbeitsheft dar. Nachdem wir vor zwei Jahren die Erstellung der polnischen und der russischen Ausgabe dieses Baukastens unterstützten, haben wir zwischenzeitlich auch Übersetzung und Layout der russischen Ausgabe des Arbeitsheftes veranlasst. Die Endfassung konnte pünktlich zur IFAT 2016 übergeben werden.

Fachseminar Abfallwirtschaft für Kollegen aus Russland und der Republik Weißrussland und Mazedonien vom 30.05. – 02.06.2016 in Bayern

Im Zusammenhang der Umweltfachmesse IFAT organisierten wir ein Fachprogramm Abfallwirtschaft, an dem Kollegen aus der Russischen Föderation, der Republik Weißrussland und aus Mazedonien teilnahmen. Zwischenzeitlich zeichnet sich bereits ein Erfolg ab, die Stadt Kaluga plant die Errichtung einer Anlage zur Bioabfallfermentierung.

Besuch der VIVO in Warngau Bild vergrössern Besuch der VIVO in Warngau

Vortragsveranstaltung zum Thema Schlamm Management vom 02. – 04.03.2016 in Danzig/ Pl

In Zusammenarbeit mit unserem polnischen Kooperationspartner, der Gdanska Fundacja Wody haben wir eine dreitägige Vortragsveranstaltung zum Thema Schlamm Management organisiert, bei der die gesamte Bandbreite dieses Themas, insbesondere die rechtlichen Rahmenbedingungen, die Anforderungen an die Schlammbehandlung in Abhängigkeit der Verwertungsform, Möglichkeiten der Phosphorrückgewinnung sowie die Stoff- und Bodenanalytik behandelt wurden.

Polen musste zum 01.01.2016 die EU Deponierichtlinie umsetzen und in diesem Zusammenhang den Anteil an der Deponierung organischer Abfälle stark reduzieren. Ab einem Brennwert von > 6 MJ/ kg TS darf seit dem 01.01.2016 keine Ablagerung mehr erfolgen. Da kaum Verbrennungskapazität zur Verfügung steht müssen nun große Mengen einer landwirtschaftlichen Verwertung zugeführt werden, wogegen zum Teil große Vorbehalte bestehen. In Polen gibt es aktuell 11 Anlagen zur Schlammmonoverbrennung. Zwei (Szczecin und Gdynia) existieren bereits seit Ende der 90er Jahre, die Anlagen in Olsztyn, Łomża, Gdansk, Łodz, Bydgoszczy, Kielce, Kraków, Zielona Gura und Warszawa wurden erst in den letzten Jahren errichtet. Ein Teil des Klärschlamms wird auch in Zementwerken verwertet.

Vortragsraum im Hotel Focus, Gdansk

Workshop zum Integrierten Wasserressourcen Management am 11.02.2016 in Yaremcha/UA

VortragsbesucherBild vergrössern Vortrag

Am Rande der Jahrestagung des ukrainischen Fachverbandes "Ukrvodokanalecologiya" fand am 11.02.2016 ein Forum zur Vorstellung möglicher Instrumente für die Schaffung integrierter Wasserbewirtschaftungs-strukturen statt. In diesem Zusammenhang wurden auch polnische Erfahrungen aus der Zusammenarbeit mit Bayern vorgestellt.

Vortragsveranstaltung zur Abfallwirtschaft am 06.10.2015 in Kaluga/RUS

PersonengruppeBild vergrössern Referenten und Vertreter der örtlichen Abfallwirtschaft

Am 06.10.15 fand im Rathaus der Stadt Kaluga/ RUS eine Vortragsveranstaltung zum Thema Abfallwirtschaft statt, zu der 5 Referenten aus Bayern anreisten. Zwei Mitarbeiter aus dem Geschäftsbereich des StMUV, zwei Vertreter von Beratungs-/Planungsbüros sowie ein Mitarbeiter des Abfallzweckverbandes Hof.
Im Rahmen eines am Folgetag organisierten Exkursionsprogramms bestand die Möglichkeit sich einen Eindruck über die Verhältnisse vor Ort zu verschaffen.
Die bayerische Wasserwirtschaftsverwaltung kooperiert seit ca. sechs Jahren über TTW mit der Umweltverwaltung der Provinz Kaluga. Der Erfahrungsaustausch beschränkte sich bislang auf das Thema Wasser und soll nun auf den Bereich Abfallwirtschaft erweitert werden. Grund hierfür sind wachsende Probleme bei der Abfallentsorgung in dieser hoch industrialisierten Stadt und der Wunsch nach bayerischer Beratungshilfe.

Personengruppe bei einer BesprechungBild vergrössern Besuch eines Institutes für Umwelt Monitoring

Fachseminar für Wasserwirtschaftler aus der Ukraine vom 21.09 – 25.09.2015 in Bayern

Vom 21.09. - 25.09.15 haben 16 Kollegen von Stadtwerkebetrieben aus der Ukraine Bayern besucht, um an einem TTW Fachseminar zum Thema Wasserver-/ Abwasserentsorgung teilzunehmen. Vorbereitung und Durchführung des Seminars erfolgten in Zusammenarbeit mit dem Fachverband "Ukrvodokanalecologiya", mit dem TTW seit diesem Jahr kooperiert.
Das Programm beinhaltete Vortragsveranstaltungen am Bayerischen Staatsministerium für Umwelt, am Landesamt für Umwelt, Dienststelle Hof, sowie den Besuch einer Vielzahl von Anlagen zur Wasserversorgung bzw. Abwasserbehandlung sowie verschiedenen Herstellerbetrieben für Wassertechnik.

Personengruppe im GeländeBild vergrössern Naturnahe weitergehende Abwasserbehandlung in Innernzell

Die Teilnahme von zwei Experten aus der Westukraine wurde durch eine Förderung des Bezirk Oberfranken, der eine Partnerschaft zu dieser Region unterhält, ermöglicht.

PersonengruppeBild vergrössern Treffen der Vertreter des Bezirk Oberfranken mit den Teilnehmern aus der Westukraine sowie der Leitung des Verbandes Ukrvodokanalecologiya

Achte Sommerakademie der Bayerischen Umweltverwaltung vom 20.07. - 31.07.15 in Hof

Vom 20.07. – 31.07.15 fand in Hof die 8. Sommerakademie der bayerischen Umweltverwaltung statt, die wir wieder in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung und Rechtspflege in Bayern sowie weiteren TTW Partnern durchführten.
Teilgenommen haben 17 junge Ingenieure aus Moldawien, der Ukraine und Weißrussland, die in der Umweltverwaltung, bei Kommunalunternehmen, abwasserintensiven Industriebetrieben und Universitäten beschäftigt sind.

RadfahrgruppeBild vergrössern Fahrradübergabe an die Teilnehmer der 8. TTW Sommerakademie

Im Rahmen des zweiwöchigen Bildungsprogramms, das etwa zu gleichen Teilen aus theoretischer Einführung und praktischer Veranschaulichung bei Besichtigungsterminen bestand, wurden Einblicke in Aufbau und Organisation der bayerischen Umweltverwaltung, rechtliche Grundlagen, Ablauf von Genehmigungs- und Beteiligungsverfahren sowie dem Stand der Technik zur Verminderung von Emissionen in die Umwelt vermittelt.
Der auf den theoretischen Teil jeweils folgende Besuch praktischer Anschauungsobjekte im Rahmen des Exkursionsprogramms hat einen nachhaltigen Eindruck auf die Teilnehmer hinterlassen und besonders zum Erfolg dieser Veranstaltung beigetragen.
Wie auch bei den vorangegangenen Veranstaltungen haben die zur Verfügung gestellten Fahrräder zur individuellen Nutzung und die gemeinsamen Radtouren für viele eine ganz neue Erfahrung vermittelt und einen besonderen Eindruck hinterlassen.

Ländertag Rumänien am 8. Juli.2015 im Klärwerk Gut Großlappen, Freisinger Landstraße 187, 80939 München

In Kooperation mit der Münchner Stadtentwässerung fand am 08.07.2015 ein Ländertag Rumänien statt, zu dem sich 25 Repräsentanten von Firmen, Hochschulen, Kommunen, Institutionen oder sonstigen Einrichtungen die in Rumänien tätig sind eingefunden und Ihre jeweiligen Erfahrungen ausgetauscht haben.
An der Veranstaltung nahmen auch mehrere Experten aus Rumänien teil, die für das Zusammentreffen mit den Deutschen Kollegen extra anreisten.

Evaluierungsworkshop an der Technischen Universität Brest zu den Sommerakademien 2013/ 2014

Seit dem Jahr 2008 veranstalten wir jeweils in den letzten beiden Wochen des Monat Juli eine sog. Sommerakademie der Bayerischen Umweltverwaltung. Seit 2009 ausschließlich in russischer Sprache. Um etwas über die Wirkung unserer Seminare zu erfahren und um künftige Veranstaltungen zu optimieren, führen wir regelmäßig Evaluierungsworkshops mit Teilnehmern vorausgegangener Seminare durch.

TeilnehmergruppeBild vergrössern Evaluierungsworkshop Brest 2015

Am 12.05.15 fand an der Technischen Universität Brest ein Evaluierungsworkshop mit den Alumni der Sommerakademien 2013/2014 statt. Es war beeindruckend zu erfahren, welche Entwicklungen die ehem. Teilnehmer zum Teil durchlaufen haben und welche Ergebnisse erzielt wurden. Ein sehr anschauliches Beispiel bot sich durch das Abfallwirtschaftszentrum Brest, das nach deutschem Vorbild konstruiert wurde und durch einen Alumni der Sommerakademie 2009 geleitet wird.

Vortragsveranstaltung zum Thema Klärgasnutzung vom 22.- 24.04.15 in Danzig, Polen

Die Energiegewinnung aus Klärgas erfährt in Polen eine zunehmende Bedeutung. Für eine effiziente Verwertung kommen verschiedene Technologien in Frage bzw. sind gewisse Randbedingungen zu beachten.

In Polen nutzen derzeit meist nur Kläranlagen mit einer Ausbaugröße ab 100.000 EW die Technologie der anaeroben Schlammbehandlung. Wegen neuer Regierungsprogramme zur Steigerung der Energieproduktion aus EE sowie der guten ökonomischen Randbedingungen besteht großes Interesse am Ausbau der Kapazitäten. Aufgrund der verstärkten Nachfrage haben wir uns entschlossen, das Thema im Rahmen einer Konferenzveranstaltung zu behandeln, die wir in Kooperation mit unserem polnischen Partner in Danzig/ PL durchführten.

Die Referenten aus Polen, Italien, Österreich und Deutschland haben alle relevanten Aspekte, wie z.B. Reinigungstechnologien, in Frage kommende Verstromungsaggregate und zu beachtende technische/wirtschaftliche Faktoren vorgestellt. Auf besonderes Interesse stießen die Beiträge der Referenten von Kommunalbetrieben, die aus ihren Erfahrungen berichteten.

Vortragsveranstaltung im Hotel Orle, Danzig/ Sobieszewo

Fachseminar Klärschlammverbrennung bzw. Phosphorrückgewinnung

Eine Personengruppe bekommt etwas erklärt Bild vergrössern Besuch der Emter GmbH in Altenstadt

Vom 16. – 21.11.14 haben 14 Kollegen aus Polen an einem Fachseminar zu den Themen Klärschlammverbrennung bzw. Phosphorrückgewinnung in Berlin und Bayern teilgenommen. Die durch das BMU im Rahmen des Beratungshilfeprogramms finanzierte Maßnahme stellte eine flankierende institutionelle Unterstützung zur Fortführung des im Mai 2014 zu diesem Thema eingerichteten Erfahrungsaustausches dar.
An dem Fachseminar nahmen Vertreter von neun der dort mittlerweile 10 installierten Anlagen zur Mono Schlammverbrennung teil.

Zweite Vortragsveranstaltung zum Thema Energieeffizienz bei der Abwasserbehandlung am 05.- 07.11.14 in Danzig, Polen

Vortrag Bild vergrössern Vortragsraum im Hotel Qubus Danzig

Aufgrund der guten Resonanz der im November 2013 durchgeführten ersten Vortragsveranstaltung zum Thema Energieeffizienz wurde das Forum in modifizierter Form im November 2014 wiederholt. TTW unterstützte diesmal nur bei der Vorbereitung.
Im Rahmen der dreitägigen Veranstaltung wurden von polnischen, deutschen und einem dänischen Referenten im Abwasserbereich anzutreffende hohe Verbrauchsstellen und hierfür geeignete Einsparmöglichkeiten sowie Möglichkeiten der Generierung von Energie vorgestellt. Insgesamt nahmen an dieser Konferenz 65 Personen teil.

Siebte Sommerakademie der Bayerischen Umweltverwaltung vom 21.07. – 01.08.2014 in Hof

Vom 21.07. – 01.08.2014 fand in Hof die 7. Sommerakademie der bayerischen Umweltverwaltung statt, die wir wieder in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung und Rechtspflege in Bayern sowie weiteren TTW Partnern durchführten.

Teilgenommen haben 17 junge Ingenieure aus Moldawien, der Ukraine und Weißrussland, die in der Umweltverwaltung, bei Kommunalunternehmen, abwasserintensiven Industriebetrieben und Universitäten beschäftigt sind.

Im Rahmen des zweiwöchigen Bildungsprogramms, das etwa zu gleichen Teilen aus theoretischer Einführung und praktischer Veranschaulichung bei Besichtigungsterminen bestand, wurden Einblicke in Aufbau und Organisation der bayerischen Umweltverwaltung, rechtliche Grundlagen, Ablauf von Genehmigungs- und Beteiligungsverfahren sowie dem Stand der Technik zur Verminderung von Emissionen in die Umwelt vermittelt.
Der auf den theoretischen Teil jeweils folgende Besuch praktischer Anschauungsobjekte im Rahmen des Exkursionsprogramms hat einen nachhaltigen Eindruck auf die Teilnehmer hinterlassen und besonders zum Erfolg dieser Veranstaltung beigetragen.

Wie auch bei den vorangegangenen Veranstaltungen haben die zur Verfügung gestellten Fahrräder zur individuellen Nutzung und die gemeinsamen Radtouren für viele eine ganz neue Erfahrung vermittelte und einen besonderen Eindruck hinterlassen.

Besuchsgruppe Bild vergrössern Besuch der TWA Zobelsreuth der Stadt Hof

Fachseminar für Wasserwirtschaftler aus Tunesien vom 02.06 – 06.06.2014 in Bayern

Versuchsanlage Obernach Bild vergrössern Besuch der Versuchsanstalt Obernach der TU München

Vom 02.06. – 06.06.2014 haben tunesische Wasserfachleute die beim Ministerium für Landwirtschaft bzw. dem diesen nachgeordneten Generaldirektorat für Wasserressourcen beschäftigt sind an einem TTW Fachseminar teilgenommen. Zweck des Seminars war die Vorstellung des bayerischen Hochwasseraktionsprogramms sowie die Vermittlung von Informationen zum Aufbau eines funktionierenden Hochwassernachrichtendienstes und Katastrophenschutzes.

Klärschlammverbrennungsforum Polen

Vortrag während der Veranstaltung Bild vergrössern Klärschlammverbrennungsforum Danzig 2014

Vom 07. – 09.05.2014 fand in Danzig/ PL ein Klärschlammverbrennungsforum statt, das unser polnischer Partner, die Wasserstiftung Danzig (GfW) organisierte. Hintergrund der Veranstaltung war den Erfahrungsaustausch unter den Betreibern zu fördern und offene Fragen – wie z.B. hinsichtlich der Aschekonservierung – zu beantworten.

Von polnischer Seite nahmen Vertreter von neun der dort mittlerweile 10 installierten Anlagen zur Mono Schlammverbrennung teil. Über TTW wurden zwei deutsche Experten zu dieser Veranstaltung entsandt, die Ihre Erfahrungen mit den polnischen Kollegen austauschen konnten.

Vortragsveranstaltung zum Thema Energieeffizienz bei der Abwasserbehandlung am 05.- 07.11.13 in Danzig, Polen

Zuhörer während eines Vortrags Bild vergrössern Vortragsraum im Hotel Amber, Danzig

Das Thema Energieeffizienz gewinnt auch in der polnischen Wasserwirtschaft zunehmende Bedeutung. Aufgrund vieler Rückfragen zu diesem Thema hat unser polnischer Kooperationspartner, die Gdanska Fundacja Wody, eine Vortragsveranstaltung hierzu organisiert. TTW unterstützte bei der Vorbereitung und Durchführung.
Im Rahmen der dreitägigen Veranstaltung wurden von polnischen, deutschen und einem spanischen Referenten im Abwasserbereich anzutreffende hohe Verbrauchsstellen und hierfür geeignete Einsparmöglichkeiten sowie Möglichkeiten der Generierung von Energie vorgestellt. Insgesamt nahmen an dieser Konferenz 65 Personen teil.

Nachbarschaftstag am 04.11.13 auf der Kläranlage Grudziadz/ Pl

Übergabe des Ausbildungsbaukastens Bild vergrössern Übergabe des Ausbildungsbaukastens im September 2012

Seit im September 2005 erstmals durch TTW das Modell der KA Nachbarschaften in Polen vorgestellt wurde, hat sich diese Initiative dort gut entwickelt. Unter dem Dach des Betreiberverbandes Stowarzyszenia Eksploatatorów Obiektów Gospodarki Wodno – Ściekowej (Vereinigung von Betreibern der Wasser- und Abwasserwirtschaft), kurz Eksploatatora, wurden 16 Landesgruppen (GTS - Grupy Terenowe Stowarzyszenia) mit jeweils ca. 8 Nachbarschaften (GES - Grupy Eksploatacyjne Stowarzyszenia) gebildet. Zu einer solchen Nachbarschaft gehören 20-30 Kläranlagen. Damit existieren in Polen mittlerweile über 100 Nachbarschaften!

Um diese Initiative zu fördern erfolgten durch TTW in der Vergangenheit bereits mehrere Aktivitäten. Zuletzt die Übergabe eines Ausbildungsbaukastens Abwassertechnik in polnischer Sprache im September 2012.

Am 04.11.2013 fand auf der Kläranlage Grudziadz ein Lehrertag der Landesgruppe der Woiwodschaft Kujawien-Pommern (TOWARZYSZENIE WODOCIĄGI KUJAW I POMORZA) statt. Im Rahmen dieses Erfahrungsaustausches stellte der Autor des Ausbildungskastens, Herr Achim Höcherl aus Bonn, die Anwendungsmöglichkeiten dieses Werkzeuges vor. Unter den 35 Teilnehmern der Veranstaltung war auch die Präsidentin des Verbandes Eksploatatora, die eigens hierzu aus Südpolen angereist war.

Lehrertag auf der Kläranlage Grudziadz am 04.11.2013

Fachseminar für Wasserwirtschaftler aus Russland vom 30.09 – 05.10.2013 in Bayern

Personengruppe Bild vergrössern Besucherdelegation vor dem StMUV mit Herrn MDgt Prof. Dr.-Ing. Grambow

Vom 30.09. – 05.10.2013 haben Wasserfachleute aus den Bezirken Kaluga, Belgorod und Moskau (alle Russische Föderation) an einem TTW Fachseminar zum Thema Klärschlamm Management in Bayern teilgenommen. Die 16 Teilnehmer kamen von verschiedenen Stadtwerke Betrieben, der staatlichen Umweltverwaltung, Ingenieurbüros und von einem Ausrüstungsbetrieb für Wassertechnik.
Im Rahmen des Seminars wurden alle relevanten Fakten der Entstehung, Behandlung und Verwertung von kommunalem Klärschlamm bzw. dessen Inhaltsstoffe einschließlich der in Europa geltenden rechtlichen Rahmenbedingungen für eine nachhaltige Entsorgung vorgestellt. Auf besonderes Interesse stießen die bei den besuchten Anschauungsobjekten vorgestellten Beispiele für deren Umsetzung.

Weiterbildungspraktikum für zwei Ingenieure aus Weißrussland vom 21.05. - 16.08.13 in Bayern

Vom 21.05. - 16.08.2013 haben sich zwei Ingenieurinnen aus Weißrussland zu einem von TTW organisierten Weiterbildungspraktikum in Bayern aufgehalten. Den Praktikantinnen wurden während ihres Aufenthaltes vertiefte Informationen zum bayerischen Umweltmanagement vermittelt, wobei der Themenbereich Wasserwirtschaft einen Schwerpunkt bildete. Während des 13-wöchigen Aufenthaltes hospitierten die Praktikantinnen an staatlichen, kommunalen und nichtstaatlichen Stellen.
Im Rahmen von Aufenthalten an Wasserwirtschaftsämtern, wurde die gesamte Bandbreite der bayerischen Wasserwirtschaft vermittelt. Aufgrund der unterschiedlichen regionalen Aufgabenstellungen und um auch die speziellen Problemstellungen im alpinen Bereich vorzustellen erfolgten neben Aufenthalten an nordbayerischen staatl. Wasserwirtschaftsämtern Aufenthalte an sog. Wildbachämtern.

Im Zusammenhang eines zweiwöchigen Aufenthaltes beim Abwasser- und Umweltverband Chiemsee wurden die Erfüllung von Pflichtaufgaben zur Daseinsvorsorge in kommunaler Zusammenarbeit, die hierfür notwendigen Organisationsstrukturen, wirtschaftliche und rechtliche Rahmenbedingungen, der Themenbereich Aus- und Fortbildung sowie die Zusammenarbeit mit der Umweltverwaltung veranschaulicht.
Ergänzend hierzu erfolgten Aufenthalte bei Umwelt- bzw. Entsorgungsverbänden, Abfallwirtschaftsbetrieben, einem EMAS zertifizierten Industriebetrieb, der Flughafen München GmbH, der Messe München GmbH, dem Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit sowie dem Bayerischen Landesamt für Umwelt.

Ziel des Praktikums war in erster Linie die Förderung des Problembewusstseins und die Qualifikation potentieller Multiplikatoren, die bei unserer zukünftigen Projektarbeit in Weißrussland unterstützend wirken können. Speziell in Osteuropa werden viele Umstände, die hierzulande als Missstand angeprangert würden, als gegeben und kaum veränderbar akzeptiert. Die Umwelt wird vielfach als nutzbare Ressource betrachtet, die Sozialfunktion hat keine besondere Wertstellung.

Mit unseren Aktivitäten möchten wir Lösungen zur Implementierung Integrierter Ressourcen Management Prozesse aufzeigen, die sozial gerecht, wirtschaftlich tragfähig und umweltverträglich sind.

Die Finanzierung des Aufenthaltes wurde durch ein Stipendium der Deutschen Bundesstiftung für Umwelt ermöglicht.

Übergabe der Teilnahmezertifikate Bild vergrössern Übergabe der Teilnahmezertifikate