Badenutzung

Thermalwasser wird wegen seiner hohen Temperaturen, seiner besonderen Mineralisation und dem damit verbundenen positiven Einfluss auf die Gesundheit für bade- und balneolomedizinische, d.h. therapeutische Zwecke genutzt.

Bereits die alten Römer wussten von der heilenden und entspannenden Wirkung des Thermalwassers. Sie verbrachten viel Zeit in den eigens errichteten Thermalbädern und machten diese zu Gesundheits- und Kontaktstätten. In dieser Hinsicht haben sich die heutigen Kur- und Bäderbetriebe nicht geändert.

Bekannte Bayerische Kur- und Bäderbetriebe sind z.B. die im "niederbayerischen Bäderdreieck" liegenden Thermalbäder Bad Füssing, Bad Birnbach und Bad Griesbach.

Für eine balneomedizinische Thermalwassernutzung muss eine staatliche Heilquellenanerkennung durchgeführt werden. Hierfür muss die therapeutische Wirkung des Wassers, d.h. seine für Heilzwecke besonders geeignete chemische Zusammensetzung oder seine besonderen physikalischen Eigenschaften, durch Gutachter im Rahmen einer Heilquellenanalyse belegt werden.