Schwebstoffdaten

Allgemeines

Die Messstellen erfassen das Main- und Donaugebiet. Die rechtsseitigen Donauzuflüsse sind, als alpine Gewässer, naturgemäß am meisten schwebstoffbefrachtet. Aus der nachstehenden Tabelle geht hervor, daß Tiroler Achen, Iller, Traun, Ammer, Saalach, Inn, Lech und Salzach zu den schwebstoffreichen Flüssen zählen, während linksseitige Zuflüsse wie z.B. Regen und Naab als schwebstoffarme Gewässer einzustufen sind.

Zeichnung des Einzugsgebietes der Donau. Die Nebenflüsse mit stärkerem Schwebstoffband (mittlere Jahresfrachten; hier besonders der Inn) sind als kräftigeres Band dargestellt. Bild vergrößern Schwebstoffband der Zuflüsse der Donau

Datenbereitstellung

Datenblatt-Auszug aus dem Deutschen Gewässerkundlichen Jahrbuch. Bild vergrößern Auszug Deutsches Gewässerkundliches Jahrbuch

Eine Auswahl (Donaugebiet 22, Maingebiet 4 Messstellen) der in Bayern gewonnenen Schwebstoffdaten wird seit 1937 jährlich im Deutschen Gewässerkundlichen Jahrbuch veröffentlicht.









Es werden neben dem mittlerem Abfluss und der Anzahl der Messungen folgende Schwebstoffwerte dargestellt:

  • die monatliche mittlere und größte Konzentration in g/m3 für das Jahr und die Jahresreihe
  • der monatliche Transport in kg/s für das Jahr und die Jahresreihe sowie der größte Transport für die Jahresreihe
  • die monatliche Fracht in t für das Jahr und die Jahresreihe und die größte Fracht in t pro Monat bzw. pro Jahr für die Jahresreihe
  • der Abtrag in t/km2 für das Jahr und die Jahresreihe

Die Messwerte werden am Zentralrechner des LfU gespeichert und von dort zur Erstellung der Jahrbuchseiten abgerufen. Weitere Auswertungen und Bereitstellungen der Daten erfolgen auf Anfrage.