Einpunktmessung

Tabellenblatt mit Angabe, welche Messstelle in Abhängigkeit vom Wasserstand zu beproben ist. Bild vergrößern Entnahmeplan für die Probenahmen

Die Grundlage für Einzelauswertungen und für die im Deutschen Gewässerkundlichen Jahrbuch veröffentlichten Werte bildet die Schwebstoff-Einpunktmessung. Dabei wird mit einem Messeimer von einer Brücke oder einem Messsteg im Stromstrich des Gewässers eine Probe gezogen. Die entnommene Probe wird abgefiltert und unter Laborbedingungen gewogen. Das ermittelte Gewicht bezogen auf die filtrierte Probenmenge ergibt die Konzentration.

Die Messungen erfolgen abflussabhängig nach einem vom LfU vorgegebenen Entnahmeplan, der auf Grund des mittleren Abflusses für jede Messstelle individuell erstellt wird. Daraus ergeben sich Probenentnahmen von einmal wöchentlich bis zu 8-mal am Tag bei steigendem Wasserspiegel.

Dargestellt ist ein blau eingefärbter Würfel mit 1m Kantenlänge. davon ist ein schmaler bräunlicher Streifen die anteilige Schwebstoffkonzentration. Bild vergrößern Beispiel Volumenanteil