QBIC3/KliFluM

Projekttitel

Québec-Bavarian International Collaboration on Climate Change - Klimawandel und Flussgebietsmanagement

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Kurzbeschreibung und Zielsetzung

Anpassung des regionalen Flussgebietsmanagements in Bayern und Québec an den Klimawandel.

Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines integrierten, regionalisierbaren Flussgebietsmodells zur Szenarioanalyse und Entscheidungsunterstützung. Dieses bildet die Grundlage zur Erarbeitung optimierter Anpassungsoptionen für die Wasserbewirtschaftung an die regionalen Folgen des globalen Klimawandels. Hierfür werden unterschiedliche hydrologische Modellensembles (Klima – Hydrologie – Wasserwirtschaft) aufgebaut, geprüft und nach Bedarf erweitert. Sowohl in bayerischen als auch in kanadischen Einzugsgebieten werden Sensitivitätsanalysen von klimatischen und hydrologischen Modellkomponenten durchgeführt. Unter Einbezug von Entscheidungsträgern werden wirksame und nachhaltige Anpassungsstrategien entwickelt, um den erwarteten Problemen bei der Sicherung der wasserwirtschaftlichen Aufgaben begegnen zu können. Aufbauend auf den Erkenntnissen früherer und dieser Forschungsarbeit werden die Ergebnisse in ein modular aufgebautes Modellsystem übertragen und getestet. Mit diesem Projekt wird ein adäquates Werkzeug zur praxisnahen Beschreibung der Reaktion von Flusseinzugsgebieten auf die Folgen der klimatischen Veränderungen des 21. Jahrhunderts geschaffen. Zudem kann die Effizienz und Effektivität von Anpassungsmaßnahmen genau bestimmt werden.

Projektpartner

  • Consortium Ouranos; Québec/Kanada
  • Centre d’Expertise Hydrique du Québec (Québec expertise centre on water - CEHQ); Québec/Kanada
  • Hydro-Québec; Québec/Kanada
  • McGill University Montreal, Québec/Kanada
  • Université Laval Québec City, Québec/Kanada
  • Ludwig-Maximilian Universität (LMU) München
  • Wasserwirtschaftsämter Ansbach und Weilheim
  • Bayerisches Landesamt für Umwelt (LfU)

Projektleitung

Professor Dr. Ralf Ludwig, Department für Geographie, Ludwig-Maximilian Universität, München.

Laufzeit

2009 bis 2012

Förderung

Die bayerischen Projektpartner werden vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit gefördert.