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Klima und Klimawandel
Das Klima und das Wetter
Das Klima muss vom Begriff des Wetters getrennt betrachtet werden. Während das Wetter einen kurzfristigen Zustand von Stunden bis Tagen beschreibt und zudem zeitlich und lokal stark differenziert ist, definiert sich das Klima aus den verschiedenen Zuständen des Wetters mit seinen vorhandenen Mustern und Schwankungen. Charakterisiert wird das Klima durch eine Auswertung gemessener meteorologischer Größen, zum Beispiel der Temperatur, des Niederschlags, der Luftfeuchte oder der Sonnenscheindauer. So ist es möglich, mittlere Werte und Variabilitäten für Jahrzehnte, Jahre oder einzelne Monate zu erhalten, die Aussagen über das Klima liefern können.
Kann man Klimawandel spüren?
Zum Beispiel bedeutet nicht jedes Starkregenereignis oder ein als warm empfundener Winter zwangsweise einen Beweis für einen eventuellen Klimawandel. Dies sind Extreme, die in der normalen Bandbreite des Klimas vorkommen können. Erst eine Häufung dieser Ereignisse kann dazu führen, dass sich die statistischen Größen des Klimas ändern und eine Klimaänderung stattfindet.
Änderungen vieler Klimagrößen sind meist nicht vom Menschen wahrnehmbar, erst bei einer statistischen Auswertung werden diese Änderungen fassbar. Auswertbare meteorologische Größen für den Klimawandel sind zum Beispiel die Lufttemperatur, der Niederschlag oder Starkregenereignisse.
