Auswirkungen auf das Grundwasser

Räumliche Verteilung der Grundwasserneubildungsrate in Bayern. Wertebereich zwischen 25 Millimetern und 600 Millimetern, Region Maindreieick Werte unter 50 Millimeter, Großraum Nürnberg, Donaugebiet und Oberpfalz meist unter 200 Millimeter, Mittelgebirge über 200 Millimeter, Alpenraum über 400 Millimeter. Bild vergrössern Mittlere Grundwasserneubildung aus Niederschlag 1971-2000 [mm/a]

Grundwasser stellt in Bayern die wichtigste Trinkwasserressource dar. Darauf wirkt sich der Klimawandel unter anderem in Form von Veränderungen des Grundwasserstandes oder der Grundwasserneubildung aus. Langzeitauswertungen von Grundwasserständen zeigen bereits zeitliche Verschiebungen des minimalen und maximalen Grundwasserstandes sowie eine verstärkte Amplitude seines Jahresgangs (KLIWA-Heft 16). Die Ergebnisse von simulierten Szenarien mit einem Bodenwasserhaushaltsmodell weisen keine wesentliche Änderungen in der jährlichen Grundwasserneubildung bis zum Jahr 2050 auf. Jedoch ist auf Ebene der Halbjahre mit deutlichen Abnahmen im Sommer und leichten Zunahmen im Winter zu rechnen (KLIWA-Heft 17). Wie sich diese Entwicklungen auf das Grundwasserdargebot und die örtliche Wasserversorgung in bestimmten Gegenden auswirken, ist von der regionalen Geologie abhängig und wird in Fallstudien gezielt untersucht.

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