Radarmessung

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) betreibt ein Wetterradarnetz und im Verbund überdecken die 16 Radaranlagen zum großen Teil Deutschland. Im Umkreis von ca.
125 km um jeden Radarstandort sind quantitative Radarbildauswertungen möglich. Durch Optimierung des Wetterradarnetzes soll die Radarüberdeckung in Bayern in den nächsten Jahren weiter verbessert werden.

Bild von einem etwa 20 m hohem Turm aus Metallstreben, auf em eine weiße Kugel (das Radar) sitzt. Bild vergrößern Radarturm in Fürholzen bei München

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Messprinzip

An den Wolkentropfen wird der Radarstrahl gestreut, absorbiert und zur Radarantenne zurück gestreut. Diese rückgestreute Radarstrahlung (Radarreflektivität) wird registriert und ist ein Maß für die Größe, Anzahl und Beschaffenheit des Niederschlags.

Seit kurzem werden die gemessenen Radarreflektivitäten über die Bodenmessungen der automatisch registrierenden Niederschlagsstationen (gemeinsames Messnetz vom DWD und der Bayerischen Wasserwirtschaft) angeeicht und dadurch sind wesentlich bessere Aussagen zu aktuellen Flächenniederschlägen möglich.