Örtliche Stoffeinträge

Grundwasserüberdeckungen, d.h. schützende Boden- und Gesteinsschichten, können Verschmutzungen bis zu einem gewissen Grad vom Grundwasser fern halten. Voraussetzung hierfür ist, dass die Deckschichten intakt bleiben.

Gegenüber Stoffen, die synthetisch hergestellt und der Natur unbekannt sind, konnten sich in der jahrmilliardenlangen Entwicklungsgeschichte der Lebewesen keine Abwehrmechanismen, Widerstandsfähigkeiten und Stabilisierungsstrategien der Ökosysteme herausbilden.
Zum Beispiel das häufig verwendete Reinigungs- und Entfettungsmittel Per durchdringt sogar Tonschichten, die für Wasser kaum durchlässig sind. Jahrhunderte lang natürlich geschütztes Grundwasser kann in kurzer Zeit für die Nutzung unbrauchbar werden. Per geht selbst durch herkömmlichen Beton und wird erst durch Stahl zurückgehalten.

Leckagen, Havarien, Unfälle kommen vor und werden nie vollständig vermeidbar sein. Aber wir können und müssen dafür sorgen, dass dies möglichst selten geschieht - durch konsequente Achtsamkeit und Kontrolle. Dafür sind die Wassergesetze und Fachverordnungen, Vorschriften zur Unfallverhütung und zum Umgang mit Gefahrstoffen wichtig.

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