Gewässerdynamik

Der Gambach, ein kleines Gewässer. Durch die Eigendynamik haben sich mehrere Uferanbrüche gebildet. Dabei hat sich ein leicht pendelnder Verlauf des Gewässers eingestellt. Bild vergrössern Durch die Eigendynamik des Gambaches haben sich Uferanbrüche gebildet. Foto: Raimund Schoberer

Natürliche Gewässer haben keinen statischen Verlauf, sondern verändern diesen immer wieder im Rahmen ihrer Eigenentwicklung.

Viele Gewässer wurden in früheren Jahren ausgebaut, begradigt und auch teilweise eingetieft. Um die Gewässer wieder in einen naturnäheren Zustand zu bringen, muss nicht immer zwingend ein Ausbau erfolgen. Sofern man genügend Zeit mitbringt, werden sich Gewässer gegebenenfalls unter Zuhilfenahme von Initialmaßnahmen langfristig wieder naturnah entwickeln.

Die Gewässerunterhaltung leistet dabei einen wertvollen Beitrag, z.B. durch das Zulassen der Eigendynamik und deren Kontrolle oder mittels naturnaher Bauweisen. Die Gewässerdynamik sollte als wichtiger Bestandteil des Fließgewässerregimes überall dort zugelassen werden, wo keine Schäden an den angrenzenden Nutzungen zu befürchten sind.