Gewässerentwicklungskonzepte an nichtstaatlichen Gewässern in Bayern

Bayernkarte Mittels Übersichtskarte von Bayern wird für jede Gemeinde angezeigt, wie viel Gewässerentwicklungskonzepte bereits vorliegen

Zuständig für die Unterhaltung und den Ausbau der kleinen Gewässer in Bayern, den sog. Gewässern III. Ordnung, sind die Gemeinden bzw. die Wasser- und Bodenverbände. Gewässerentwicklungskonzepte (GEK) stellen als rechtlich unverbindliche Fachkonzepte eine wichtige Grundlage für die Art und den Umfang der erforderlichen Maßnahmen dar. GEK werden daher mit bis zu 75% vom Freistaat Bayern gefördert.

Nachfolgende (PDF-Datei) Bayernkarte gibt eine Übersicht über die bereits in den Gemeinden vorhandenen GEK: Dargestellt sind Gemeinden mit GEK für das gesamte Gemeindegebiet (29%), mehreren GEK (11%), mindestens einem GEK (3%) bzw. mit keinem GEK (57%) im jeweiligen Gemeindegebiet.

Hinweis für die Gemeinden bzw. Wasser- und Bodenverbände:

Ähnlich wie bei den staatlichen Gewässern können auch die Gewässerentwicklungskonzepte (GEK) der nichtstaatlichen Gewässer durch die jeweils Unterhaltunsverpflichteten Online zur Verfügung gestellt werden.

Die zum Download bereitgestellte Handlungsanleitung zeigt auf, wie bei den GEK der staatlichen Gewässer vorgegangen wurde. Das erfordert jedoch spezielle EDV-Programme und -Kenntnisse.

Das LfU bietet daher den Gemeinden als Dienstleistung digitale Landkreiskarten mit darin enthaltenen Gemeindegrenzen und Gewässernetz an, die den Kommunen zum Eintragen ihrer vorhandenen GEK dienen können.

Es wird empfohlen, zum Kennzeichnen vorhandener GEK lediglich eine Umrandung am entsprechenden Gewässer in der Karte einzuzeichnen. Diese Umrandung muss anschließend nur noch mit dem oder den GEK "verlinkt" werden. Als Dateiformat für die GEK bietet sich "PDF" (für den Adobe Acrobat Reader) an.
Zum Bezug der Landkreiskarten wenden Sie sich bitte per E-Mail an Ulrich Schug, LfU, Ref. 63

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