Lawinen

Lawinen sind in der Fachsprache definiert als rasche Schneebewegungen über eine Länge von mehr als 50 Meter. Bei kürzeren Strecken spricht man von Schneerutschen. Sehr langsame Schneebewegungen von wenigen Zentimetern bis maximal einige Meter pro Tag bezeichnet man als Schneegleiten.

Druckkräfte von bis zu 100 Tonnen pro m2 und Geschwindigkeiten von bis zu 300 km pro Stunde können abgehende Lawinen entwickeln bzw. erreichen. Das Lawinengeschehen hängt vom winterlichen Wettergeschehen ab:
Starke Schneefälle, Schneeverfrachtung durch Wind, plötzliche Erwärmung oder in die Schneedecke fallender Regen können die Lawinengefahr schnell ansteigen lassen.

Grundlage eines effektiven Lawinenschutzes ist die Freihaltung von Gefahrenbereichen. Daneben sind technische Verbauungsmaßnahmen und insbesondere die Arbeit des Lawinenwarndienstes von größter Bedeutung für den Schutz vor Lawinengefahren.

Weitere Informationen finden Sie im Heft "Lawinenschutz" aus der Schriftenreihe "Wasserwirtschaft in Bayern" des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz.