Felsstürze

Felsstürze entstehen durch Ablösung von Blockmassen aus steilen Hangbereichen. Ihr Volumen kann dabei von wenigen Kubikmetern bis zu mehreren 100.000 m3 reichen.
Die Sturzbewegung erzeugt ein hohes Energiepotential, wobei Einzelblöcke durch einen Radeffekt sogar weit über die Hauptablagerung hinausschießen können.

Die Reichweite eines Felssturzes im Verhältnis zur Absturzhöhe wird vereinfachend durch den "Fahrböschungswinkel" charakterisiert. Dieser Winkel ist u.a. durch die Materialreibung bestimmt und ist bei Felsstürzen üblicherweise steiler als 28° - 30°. Diese Kenngröße kann für eine erste grobe Abschätzung eines Gefährdungsbereiches dienen.