Güterverkehrsleistung

Die Güterverkehrsleistung steigt im Zehn-Jahres-Trend nicht weiter an und liegt bei gut 57,1 Milliarden Tonnenkilometern jährlich. Dabei ist der Transitverkehr noch nicht berücksichtigt. Der Anteil von Bahn und Binnenschiff in Bayern hat mit knapp 16 Prozent eine unverändert untergeordnete Rolle und stagniert ebenfalls. Der Bundesdurchschnitt liegt bei circa 27 Prozent.

Die Grafik zeigt die Zunahme der Güterverkehrsleistung im Bewertungszeitraum von 2003-2012 Bild vergrössern Grafik zur Entwicklung bei Straßen-, Eisenbahn- und Binnenschiffsverkehr

Ziel

Bayerisches Energiekonzept: Förderung der Verlagerung des Güterverkehrs auf umweltfreundliche Verkehrsträger (z. B. Bahn und Binnenschifffahrt).

Transport von Gütern verursacht nicht nur Verkehr

Güter werden zunehmend über weitere Entfernungen transportiert. Immer deutlicher werden die nachteiligen Umweltauswirkungen des Verkehrs sichtbar (z.B. Lärmbelastung, Luftverschmutzung, Landschaftszerschneidung).

Die Lage Bayerns in Deutschland und im Zentrum Europas stellt hohe Anforderungen an das bayerische Verkehrsnetz. Die Verkehrsbelastung, vor allem auf der Straße, hat mittlerweile ein sehr hohes Niveau erreicht. Im Jahr 2005 waren auf den bayerischen Autobahnen pro Tag durchschnittlich fast 50.000 Fahrzeuge unterwegs. Prognosen zufolge soll der Personen- und Güterverkehr für alle Verkehrsträger weiter zunehmen. Die aktuelle Prognose sagt für Bayern bis 2025 ein Wachstum der Güterverkehrsleistung um rund 50 Prozent voraus. Dabei wird auch in Zukunft der größte Teil des Gütertransports über die Straße abgewickelt werden.

Das bayerische Straßennetz ist rund 42.000 km lang und wächst kontinuierlich. Das Schienennetz ist mit etwa 6.000 Kilometern Länge deutlich kürzer und rückläufig. In den vergangenen Jahren wurden vor allem Nebenstrecken aufgegeben.

Für die kommenden Jahre sieht der Bundesverkehrswegeplan einen weiteren umfangreichen Neu- und Ausbau von Autobahnen und Bundesstraßen vor. Im Zeitraum 2001 bis 2015 sind etwa 7,3 Milliarden Euro eingeplant. Beim Schienenverkehr sollen circa 4,2 Milliarden Euro vor allem in den Ausbau des Hochgeschwindigkeitsnetzes und in internationale Projekte fließen.

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