Bayerisches Landesamt für
Umwelt

Erneuerbare Energien

Die erneuerbaren Energien nehmen in Bayern im Bewertungszeitraum stetig zu.

Grafik zur Zunahme des Anteils der erneuerbaren Energien am Energieverbrauch Bild vergrössern Grafik zur Entwicklung des Anteils erneuerbarer Energien am Primärenergieverbrauch seit 1990

Ziel

  • Klimaprogramm Bayern 2020: „Verdoppelung des Anteils erneuerbarer Energien am Endenergieverbrauch auf 20 Prozent“.
  • Bayerisches Energiekonzept: „Erhöhung des Anteils der erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung auf 50 Prozent bis 2021“.

In Bayern schon heute wichtige Bausteine unserer Energieversorgung

Die Nutzung erneuerbarer Energieträger leistet einen wertvollen Beitrag zur nachhaltigen Energieversorgung und schont die natürlichen Ressourcen. Allerdings können auch diese Energiequellen Umwelt, Natur und Landschaft belasten. Daher können sie Energieein-sparung und effizientere Energienutzung nur ergänzen und nicht ersetzen.

Der Anteil erneuerbarer Energien am Primärenergieverbrauch betrug in Bayern 2010 bereits 12,9 Prozent und hat sich damit seit 1990 mehr als verdreifacht. Laut Prognose für 2012 haben Biomasse (70,9 Prozent) und Wasserkraft (14,0 Prozent) den größten Anteil; Sonnenenergie liegt demnach inzwischen bei 11,7 Prozent, Geothermie/Umweltwärme bei 2,3 Prozent und Windkraft bei 1,1 Prozent. Bereits 31,8 Prozent des Stroms werden mit erneuerbaren Energien erzeugt, ihr Anteil am Endenergieverbrauch hat sich damit seit 1990 ebenfalls verdreifacht.

Bayern hat den Umbau der Energieversorgung zur Schlüsselaufgabe des 21. Jahrhunderts erklärt. Das neue bayerische Energiekonzept „Energie innovativ“, das im Mai 2011 beschlossen wurde, sieht bis 2021 vor, 50 Prozent des bayerischen Stroms aus erneuerbaren Energien zu gewinnen. Der Energie-Atlas Bayern der Staatsregierung hilft dabei, Ausbaumöglichkeiten besser zu erschließen. Die größten Potenziale werden bei der Nutzung der Windkraft und dem Ausbau der Photovoltaik gesehen. Hingegen sind bei der Biomasse nur mehr moderate Steigerungen zu erwarten. Bei der Wasserkraft, die schon heute zu rund 15 Prozent die Stromversorgung deckt, ist ein Anstieg um weitere 2 Prozent angestrebt.