Erneuerbare Energien

Die erneuerbaren Energien nehmen in Bayern im Bewertungszeitraum der letzten 10 Jahre stetig zu.

Grafik zur Zunahme des Anteils der erneuerbaren Energien am Energieverbrauch Bild vergrössern Grafik zur Entwicklung des Anteils erneuerbarer Energien am Primärenergieverbrauch seit 1995 und am Endenergieverbrauch seit 2005 sowie dem Anteil des Stroms aus erneuerbaren Energien am Stromverbrauch seit 1995

Ziel

Bayerisches Energieprogramm: Bis 2025 Erhöhung des Anteils der erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung auf 70 Prozent, am Endenergieverbrauch auf 20 Prozent.


In Bayern schon heute wichtige Bausteine unserer Energieversorgung

Die Nutzung erneuerbarer Energieträger leistet einen wertvollen Beitrag zur nachhaltigen Energieversorgung und schont die natürlichen Ressourcen. Allerdings können auch diese Energiequellen Umwelt, Natur und Landschaft belasten. Daher können sie Energieeinsparung und effizientere Energienutzung nur ergänzen und nicht ersetzen.

Der Anteil erneuerbarer Energien am Primärenergieverbrauch betrug in Bayern 2013 bereits 15,8 Prozent und hat sich damit seit 1990 mehr als vervierfacht. Laut Prognose für 2014 beträgt ihr Anteil am Endenergieverbrauch inzwischen 18,8 Prozent. Daran hat Bioenergie mit 60,4 Prozent den größten Anteil, Sonnenenergie liegt demnach bei 17,4 Prozent, Wasserkraft bei 15,6 Prozent, Geothermie/Umweltwärme bei 4,1 Prozent und Windenergie bei 2,5 Prozent.

Bayern hat den Umbau der Energieversorgung zur Schlüsselaufgabe des 21. Jahrhunderts erklärt. Das Bayerische Energieprogramm sieht vor, den Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung bis 2025 auf rund 70 Prozent zu steigern. Die Wasserkraft und die Photovoltaik werden mit 23 bis 25 Prozent beziehungsweise 22 bis 25 Prozent auch 2025 die wichtigsten Erzeugungsarten unter den erneuerbaren Energien bleiben, gefolgt von der Bioenergie mit 14 bis 16 Prozent und der Windenergie mit 5 bis 6 Prozent. Die Geothermie soll rund 1 Prozent erreichen. Der Energie-Atlas Bayern der Staatsregierung hilft dabei, konkrete Ausbaumöglichkeiten zu erschließen.

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