Bayerisches Landesamt für
Umwelt

Kohlendioxidemissionen

Die Kohlendioxidemissionen gehen im Bewertungszeitraum signifikant zurück. 2008 lagen sie umgerechnet bei 6 Tonnen pro Einwohner.

Grafik die die Entwicklung der CO2 –Emissionen von 1998 bis 2007 in Millionen Tonnen pro Jahr zeigt. Die Emissionen nehmen von ca. 92 Mio. t auf 75 Mio. t ab Bild vergrössern Entwicklung der energiebedingten CO2Emissionen seit 1990

Ziel

Bayerisches Energiekonzept: Festhalten am Ziel des Klimaprogrammes zur Verringerung der jährlichen energiebedingten CO2-Emissionen bis 2020 auf deutlich unter 6 Tonnen und bis 2030 auf 5 Tonnen je Einwohner, auch bei einem Energiemix ohne Kernenergie.

Kohlendioxid macht fast 85 Prozent der Treibhausgase Bayerns aus

Kohlendioxid (CO2) wird vorwiegend bei der Nutzung fossiler Brennstoffe freigesetzt und gilt als Hauptverursacher für den vom Menschen verursachten Klimawandel. Obwohl sich der Pro-Kopf-Ausstoß in Bayern mit jährlich rund 6 Tonnen im Vergleich der industrialisierten Länder schon heute sehen lassen kann, ist er im globalen Maßstab nicht nachhaltig. Nach den Forderungen des Weltklimarates dürfte jeder Erdenbürger im Jahr 2050 durchschnittlich nur noch 1,5 Tonnen CO2 ausstoßen.

In der Vergangenheit haben die bayerischen CO2-Emissionen mit dem Energieverbrauch stetig zugenommen. Diese Entwicklung konnte umgekehrt werden und die energiebedingten CO2-Emissionen zeigen nun im Zehn-Jahres-Mittel einen rückläufigen Trend, obwohl Bevölkerung und Wirtschaft weiter wachsen. Die Menge von 84,5 Millionen Tonnen aus dem Bezugsjahr 1990 wird seit 2003 wieder unterschritten und lag in 2008 bei 80,4 Millionen Tonnen. Dies ist vor allem auf die vermehrte Verwendung CO2-armer Energieträger und eine steigende Energieeffizienz zurückzuführen.