Einträge: Niederschlagssammler

Messung der Schwermetalleinträge mit Niederschlagssammlern (Bergerhoff)

Depositionssammler nach Bergerhoff (nach oben hin offenes Auffangefäß) Bild vergrössern Depositionssammler nach Bergerhoff

Wie viele Metalle über die Niederschläge in unsere Ökosysteme eingetragen werden, wird am LfU nach dem Bergerhoff-Verfahren bestimmt. Hierzu wird im Freiland ein Kunststoffbecher aufgestellt, der die Niederschläge sammelt. Anschließend werden diese im Labor eingedampft und die festen Partikelrückstände auf folgende Elemente untersucht: Aluminium, Antimon, Arsen, Barium, Blei, Cadmium, Cer, Chrom, Eisen, Kobalt, Kupfer, Lanthan, Mangan, Molybdän, Nickel, Titan, Thallium, Vanadium, Wismut, Zink und Zinn.

Die Bergerhoff-Sammler zur Erfassung der Hintergrundbelastung in Bayern sind an sieben Dauerbeobachtungsstationen (DBS) installiert und werden ganzjährig im 28-Tage-Rhythmus beprobt. Zudem wurden bis zum Jahr 2013 auch am städtischen Forschungsstandort München standardisierte Graskulturen untersucht. 2014 musste dieser Standort jedoch wegen veränderter Umgebungsbedingungen stillgelegt werden.