Rechtsvorschriften

Im August 2001 wurde die Strahlenschutzverordnung (StrlSchV) novelliert. Neben der künstlichen unterliegt somit erstmals auch die natürliche Radioaktivität einer gesetzmäßigen obligatorischen Überwachung (geregelt in Teil 3 StrlSvchV). Grenzwerte für die Radonexposition an bestimmten Arbeitsplätzen wurden damit wirksam.

Die Bestimmung der Jahresexposition der Beschäftigten durch Radon und seine Zerfallsprodukte beschränkt sich auf definierte Arbeitsplätze mit erhöhten Aktivitätskonzentrationen in der Atemluft, die in Anlage XI, Teil A der StrlSchV festgelegt sind:

  • untertägige Bergwerke, Schächte, Höhlen, einschließlich Besucherbergwerke
  • Radonheilbäder und -heilstollen
  • Anlagen der Wassergewinnung, - aufbereitung und -verteilung (WVU)

Den Gesetzestext der Strahlenschutzverordnung mit den für radonexponierte Arbeitsplätze relevanten Paragraphen §§ 93 bis 96 und § 116 finden Sie hier: