Maßnahmen zur Senkung der Radonexposition

Die Radonexposition des Wasserwarts an einem Ort ergibt sich aus der Multiplikation der Radonkonzentration an diesem Ort mit der Aufenthaltszeit an diesem Ort. Die Summe der Expositionen von den verschiedenen Orten, an denen sich der Wasserwart aufhält, ergibt die Gesamtexposition. Die Radonexposition wird also von zwei Faktoren beeinflusst:
  • der Länge der Aufenthaltszeit
  • der Höhe der Radonkonzentration

Nachfolgend werden Strategien vorgestellt, die zu einer Verringerung entweder der Aufenthaltszeit oder der Radonkonzentration führen. Eine Kombination ist sinnvoll. Im angebotenen Download sind durch Abbildungen und Beispiele mögliche Anpassungen der Strategien an einzelne Gegebenheiten illustriert. Der Erfolg der Maßnahmen ist durch Messwerte aus einzelnen Wasserversorgungsunternehmen belegt.

Sollten in Ihrem Wasserversorgungsunternehmen Reduktionsmaßnahmen nötig sein, ist eine Anpassung der Strategien an Ihre Gegebenheiten notwendig. Eine Vorhersage, um welchen Betrag eine Maßnahme die Radonexposition verringert, ist vorab nicht möglich. Bei der Planung und Durchführung der Reduktionsmaßnahmen ist es u.U. empfehlenswert, eine Fachfirma und/oder ein Ingenieurbüro einzuschalten.Nach der Durchführung baulicher Maßnahmen muss die Radonkonzentration zur Erfolgskontrolle nochmals gemessen werden!