PRESSEMITTEILUNG

Nr. 30 / Montag, 26. Juli 2010

Umweltanalytik
Umweltminister Söder bei Grundsteinlegung: Landesamt-Erweiterung stärkt Umweltkompetenz in Augsburg-Schwaben

(Augsburg) +++ Dr. Markus Söder, Umweltminister, hat heute am Landesamt für Umwelt (LfU) in Augsburg zusammen mit LfU-Präsident Prof. Dr. Albert Göttle und Bauamtsleiter Ulrich Blickle den Grundstein für den Erweiterungsbau gelegt. Söder: "Der Laborneubau steht für bayerische Umwelttechnologie auf höchstem Niveau. Damit wird die Region Augsburg als Hochtechnologiestandort gestärkt." Künftig können Proben von Wasser, Luft und Boden an einem Standort in Bayern qualifiziert untersucht werden. Rund 16 Millionen Euro investiert der Freistaat für das Projekt. Bis Sommer 2012 soll das Gebäude für 80 Umweltarbeitsplätze fertiggestellt sein. Am Festakt zur Grundsteinlegung nahmen zahlreiche Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Verbänden teil. +++

Der 80 Meter lange Erweiterungsbau mit rund 2500 Quadratmetern Nutzfläche schließt als vierter "Finger" unmittelbar an das bestehende Gebäude des LfU an. Auf zwei Stockwerken kann dann die Analytik einziehen. Die zum Einsatz kommenden Hightech- Geräte wie zum Beispiel Massenspektrometer stellen besondere Anforderungen an die Planer und Architekten.

"Das Landesamt hat als Umweltbehörde besondere Verantwortung und Vorbildfunktion, wenn es um energiesparendes Bauen und den Klimaschutz geht", sagte Göttle. Der Erweiterungsbau sei deshalb besonders ambitioniert und setze modernste Technologien zur Wärmedämmung und Wärmerückgewinnung ein.

Auch bei der Neugestaltung der Außenanlagen werden die ökologischen Standards hoch gesetzt. Ein unvermeidbarer Eingriff in wertvolle Magerrasenflächen südlich des neuen Erweiterungsbaus wird vorbildlich ausgeglichen. Die örtliche Naturschutzallianz ist an dem Pilotvorhaben beteiligt, mit dem deutlich wird, dass Naturschutz auch im städtischen Innenraum möglich ist.

Das Bayerische Landesamt für Umwelt ist vor fünf Jahren aus dem Zusammenschluss mehrere Umwelt-Landesämter hervorgegangen. Dies hatte die Bayerische Staatsregierung im Rahmen der Verwaltungsreform V21 beschlossen. Rund 450 Fachleute arbeiten am Hauptsitz in Augsburg. An Bayerns oberster Umwelt-Fachbehörde wird interdisziplinäre Zusammenarbeit großgeschrieben: Mehr als drei Viertel der Mitarbeiter haben einen Abschluss in einem von insgesamt 30 verschiedenen naturwissenschaftlichen oder technischen Studienrichtungen.

Weitere Infos:
www.lfu.bayern.de

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