Fischotter, Foto Astrid Brillen, piclease Naturbildagentur

Präventionsfonds

Ausgelöst durch die Präsenz eines standorttreuen Wolfs im Mangfallgebirge im Jahr 2010 richtete das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz in Kooperation mit dem Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten einen "Präventionsfonds" für Herdenschutz- bzw. Präventionsmaßnahmen ein, mit dessen Abwicklung das Bayerische Landesamt für Umwelt beauftragt ist.

Ziel ist die Erprobung von Präventionsmaßnahmen im Bereich des Herdenschutzes durch Pilotprojekte sowie eine mögliche finanzielle Förderung und betriebliche Beratung in Bayern.
Der Fokus der Herdenschutzmaßnahmen, welche fachlich und finanziell begleitet werden, liegt auf der Abwehr großer Beutegreifer. Die Schadensminderung durch die Abwehr von Füchsen, Kolkraben, wildernden Hunden und Wildschweinen ist dabei ein positiver Nebeneffekt solcher Maßnahmen. Bislang befasst sich der Präventionsfonds hauptsächlich mit dem Einsatz und der Erprobung mobiler Elektrozäune sowie der Beratung zum Thema Herdenschutzhunde, langfristig sollen aber auch weitere Herdenschutzmaßnahmen getestet werden.

Ansprechpartnerin

Rebecca Oechslein
Bayerisches Landesamt für Umwelt
Referat 56 "Landschaftspflege, Wildtiermanagement"
Hans-Högn-Straße 12
95030 Hof
Tel.: 09281/1800-4671
Fax: 09281/1800-4697
Mobil: 0175/5830072
Email: Rebecca Oechslein.