Fischotter, Foto Astrid Brillen, piclease Naturbildagentur

Das Projekt "Auswirkungen nachwachsender Rohstoffe auf Natur und Umwelt – unter Berücksichtigung wasserwirtschaftlicher Aspekte"

Kurzbeschreibung und Zielsetzung

Ziel des Projektes war es, die Auswirkungen des Anbaus nachwachsender Rohstoffe zur Energieerzeugung in Bayern zu analysieren. Die Vorgehensweise orientiert sich am europaweit harmonisierten DPSIR-Ursache-Wirkungs-Modell. Abgeleitet von der englischen Bezeichnung "Driving Force – Pressure – State – Impact – Response" handelt es sich hierbei um ein Konzept, Umweltprobleme entlang von Kausalketten zu beschreiben.

Die politischen und ökonomischen Rahmenbedingungen und Antriebskräfte im Bereich nachwachsender Rohstoffe werden im Zusammenhang mit der Anbauflächenentwicklung in Deutschland und Bayern vorgestellt. Anhand von typischen Fallbeispielen aus fünf bayerischen Landkreisen werden die Auswirkungen auf unterschiedliche Schutzgüter des Naturschutzes, wie Fauna, Boden, Wasser und Landschaft, dargestellt (siehe Abbildung 1). Darauf aufbauend werden Empfehlungen bezüglich der Produktion und der Verarbeitung nachwachsender Rohstoffe zur Energiegewinnung formuliert.

Besonderes Augenmerk des Forschungsprojektes galt folgenden Aspekten:

  • Ableitung von Wirkpfaden der Beeinflussung der verschiedenen Schutzgüter des Naturschutzes;
  • Darstellung umwelt- und landschaftsverträglicher Produktionsweisen;
  • Herausarbeitung einer dreigliedrigen Gebietskulisse zur Umsetzung von Nachhaltigkeitskriterien;
  • Erarbeitung und Bewertung von Chancen und Risiken des Anbaus und der Verwertung nachwachsender Rohstoffe.

Fallbeispiele in Bayern


Lage der Standorte für die Fallbeispiele auf der Bayernkarte

Projektpartner

Das Projekt wurde im Auftrag des Bayerischen Landesamtes für Umwelt (LfU) vom Lehrstuhl für Wirtschaftslehre des Landbaues der Technischen Universität München bearbeitet. Begleitet wurde das Projekt von einer Steuergruppe bestehend aus Mitarbeitern des Landesamtes für Umwelt, des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz und Behörden aus den Untersuchungsregionen.

Projektleitung

Bayerischen Landesamt für Umwelt, Referat 52 – Landschaftsentwicklung

Laufzeit

2008 bis 2010

Projektergebnisse

Einzelkapitel des Endberichts mit aktualisierten Daten (2010):