Darstellung und Analyse der Landschaftszerschneidung in Bayern
Projekttitel
Darstellung und Analyse der Landschaftszerschneidung in Bayern
Kurzbeschreibung und Zielsetzung
In Zusammenarbeit mit dem Institut für Landschaftsplanung und Ökologie der Universität Stuttgart wurde 2004 die Landschaftszerschneidung in Bayern analysiert. Ermittelt wurden die unzerschnittenen verkehrsarmen Räume (UZVR) in fünf Größenklassen, beginnend von UZVR kleiner 50 km² bis zu UZVR mit mehr als 200 km². Zudem wurde erstmals der Grad der Landschaftszerschneidung mittels der effektiven Maschenweite meff errechnet. Die Analysen wurden jeweils durchgeführt für Gesamtbayern, die sieben bayerischen Regierungsbezirke, die 18 Planungsregionen, die 15 Naturparke sowie die Naturräumlichen Haupteinheiten. Bei den Analysen wurden die Trennelemente zugrundegelegt, wie sie im Rahmen der "Länderinitiative für einen länderübergreifenden Kernindikatorensatz" (LIKI) bundesweit vereinbart wurden.
In den Jahren 2005/2006 wurde erstmals eine bundesweit einheitliche Auswertung zum Thema Landschaftszerschneidung durchgeführt, bei der sowohl die unzerschnittenen verkehrsarmen Räume über 100 km² Größe als auch die effektive Maschenweite berechnet wurden. Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) führte die Berechnungen auf der Basis von ATKIS-DLM 250 durch, während die bayernweite Auswertung von 2003/2004 auf Basis von ATKIS-DLM 25 erfolgte. Die bayernweite Auswertung von 2003/2004 wurde 2006 an die bundesweite Auswertung von 2005/2006 angepasst.
Projektbeteiligte
- Universität Stuttgart, Institut für Landschaftsplanung und Ökologie
- Bayerisches Landesamt für Umwelt
Projektleitung
Bayerisches Landesamt für Umwelt, Abteilung 5
Laufzeit
September 2003 - Dezember 2004, Oktober 2006 überarbeitet in Anlehnung an die bundesweiten Auswertungen des Bundesamtes für Naturschutz (BfN)
