Fischotter, Foto Astrid Brillen, piclease Naturbildagentur

Naturpark Altmühltal

Schafe auf der Weide
Die Offenhaltung der Wacholderheiden der Jurahänge durch Schafbeweidung, trägt zur langfristigen Sicherung wertvoller Arten bei und unterstützt gleichzeitig die beiden Wirtschaftszweige Landwirtschaft und Tourismus.

Das "Altmühltaler Lamm" ist ein beispielhaftes regionales Vermarktungsprojekt zu dem sich sieben Landkreise zusammengeschlossen haben. Mit dem Projekt wird die Beweidung und Pflege der wertvollen Jurahänge im Altmühltal langfristig sichergestellt und dem Traditionsberuf des Hüteschäfers wieder eine Zukunft gegeben. Durch die Vermarktung des "Altmühltaler Lammes" über die regionale Gastronomie und Metzgereien werden dem Verbraucher die Zusammenhänge von Landwirtschaft, Kulturlandschaft und Naturschutz deutlich gemacht. So können sich die beiden Wirtschaftszweige Landwirtschaft und Tourismus gegenseitig unterstützen, da das Landschaftsbild und somit auch die Erholungsfunktion im Altmühltal von den Wacholderheiden maßgeblich geprägt wird.

Vorgehensweise/Maßnahmen

  • 1996 Zusammenschluss der Gemeinden und Gründung des Regionalvermarktungsprojektes "Altmühltaler Lamm"
  • Vermarktung auf Landkreisebene über Gratronomie und Metzgereien mit Unterstützung eines regionalen Koordinators
  • Koordinationsteam mit je einem Vertreter der jeweiligen Landschaftspflege-verbände und Unteren Naturschutz-behörden sowie Marketingexperten
  • parallele Gründung der Organisationsplattform der Schäfer -
    " Verein der Hüttenschäfer im Naturpark Altmühltal e.V."

Projektträger/Ansprechpartner