Fischotter, Foto Astrid Brillen, piclease Naturbildagentur

Bayerische Pilzforschung und Pilze im Internet

Das Wissen um die in Bayern lebenden Pilze ist heute zum überwiegenden Teil in der Hand von ehrenamtlich tätigen Mykologen. Nachwuchs gibt es kaum mehr. Deshalb hat sich das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz intensiv dafür eingesetzt die Daten der Pilze erfassen zu lassen, die Kapazitäten im Land zu bündeln und eine Infrastruktur (Plattform) für die Daten der floristisch tätigen Forscher zu schaffen. In einem neun Jahre laufenden Projekt (BayFlora-Krpytogamen 2003-2012) wurde diese Infrastruktur angelegt und nun dauerhaft am Laufen gehalten.
Man darf nicht vergessen, dass es sich beim Erkennen von Pilzen um eine Wissenschaft handelt, bei der man jahrelange Erfahrung und Geländekenntnis braucht, um sichere Bestimmungen durchführen zu können.

Pilze im Internet

Auf der Internet-Seite "Pilze Deutschlands" ist das Land Bayern mit allen in Bayern tätigen Mykologen für die Öffentlichkeit einsehbar.

Zu jeder Pilzart sind die aktuelle Verbreitungskarte, Beschreibungen und Fotografien hinterlegt, die Interessierten diese Gruppe der Pflanzen näher bringen kann. Das Konzept der Internetseite geht aber über Bayern hinaus.