Fischotter, Foto Astrid Brillen, piclease Naturbildagentur

Sammelanleitung

Die Einrichtung der Genbank an der Universität Regensburg dient dem dauerhaften Erhalt gefährdeter und vom Aussterben bedrohter Pflanzensippen in Bayern. Zur erfolgreichen Durchführung einer Samensammlung müssen besammelte Populationen qualitative und quantitative Mindestansprüche erfüllen, wie im Folgenden vorgestellt:

  • Prinzipiell müssen alle Aufsammlungen mit der Universität Regensburg abgesprochen werden.
  • Aufsammlungen von geschützten Sippen und in Naturschutzgebieten dürfen nur dann durchgeführt werden, wenn eine behördliche Genehmigung vorliegt. Proben ohne Genehmigung können nicht in die Genbank eingelagert werden.
  • Die Aufsammlungen dürfen den Fortbestand der Populationen nicht gefährden.

Sippenidentifikation

Eine eindeutige Identifizierung der Zielsippe ist für die Aufsammlung essentiell. Kann die Sippe sicher von ähnlichen Sippen der gleichen Gattung unterschieden werden? Oft ist dies bei fruchtenden Individuen nicht mehr realisierbar. In solchen Fällen sollten Vorabbegutachtungen von Populationen der Zielsippe durchgeführt werden. Dabei kann neben einer Identifizierung der Sippe auch ein Herbarbeleg angefertigt, kleinere Populationen für besseres Wiederauffinden markiert und der Zeitpunkt der Fruchtreife eingeschätzt werden. Unzureichende Herbarbelege können im Gelände mit Habitus- und Makrofotos ergänzt werden, vor allem wenn die Population nur wenige Individuen umfasst.

Weitere Informationen finden Sie im angehängten Flyer "Sammelanleitung". Für das Sammeln der Samen ist die Verwendung des beiliegenden Formblattes "Sammelformular" Voraussetzung.

Weiterführende Informationen

Dokumente zum Download/Bestellen