Fischotter, Foto Astrid Brillen, piclease Naturbildagentur

Freizeit und Sport in der Natur

"Es gibt in der Natur ein Zugängliches und ein Unzugängliches. Dieses unterscheide und bedenke man wohl und habe Respekt." Johann Wolfgang von Goethe (1749 – 1832)

Die Alpspitze im Winter Bild vergrößern Alpspitze vom Skigebiet Garmisch aus gesehen. Foto: LfU, Ines Langensiepen

Die freie Zugänglichkeit der Natur und die Erhaltung vielfältiger Sport- und Erholungsmöglichkeiten sind für unsere Gesellschaft Werte von hoher Bedeutung und unverzichtbar. Gesetzlich abgesichert sind diese Werte in der Bayerischen Verfassung, Artikel 141, Absatz 3 und differenzierter im § 59 Bundesnaturschutzgesetz und den Artikeln 26 ff des Bayerischen Naturschutzgesetzes.
Gleichzeitig sollen wir aber mit Natur und Landschaft und den darauf angewiesenen wildlebenden Tieren und Pflanzen pfleglich umgehen, was bei der Vielzahl der Sport- und Erholungssuchenden besonders in den sensibleren Landschaftsbereichen nicht immer ohne vorsorgende Maßnahmen erreicht werden kann. Ziel ist es hier ein vertretbares Miteinander von Mensch und Natur zu erreichen. Der Schwerpunkt der Projekte liegt dabei derzeit auf dem Wintersport.

Wintersport findet in Bayern vor allem in den Alpen und in den Mittelgebirgen statt. Manche der ausgeübten Sportarten sind an fest eingerichtete Anlagen gebunden (z.B. alpiner Skilauf mit Liftanlagen und Pisten), andere finden schwerpunktmäßig in der freien Landschaft abseits davon statt (z.B. Skibergsteigen, Schneeschuhwandern), für wieder andere wird nur vorübergehend eine Infrastruktur angeboten (z.B. Langlaufloipen). Mit allen Sportarten sind daher z.T. recht unterschiedliche Auswirkungen auf Lebensräume von Pflanzen und Tieren verbunden.