Fischotter, Foto Astrid Brillen, piclease Naturbildagentur

Fische, Muscheln, Krebse

Gewässer werden von einer Vielzahl von Tieren zeitweise oder ständig als Lebensraum genutzt. Neben zahllosen wirbellosen Kleintieren verschiedener taxonomischer Gruppen sind Fische, Muscheln und Krebse die auffälligen und damit der Betrachtung am besten zugänglichen Tiere der Gewässer. Sie sind teilweise durch ihre Nutzbarkeit für den menschlichen Verzehr von wirtschaftlichem Interesse, ihre überwiegende Bedeutung liegt in ihren vielfältigen Funktionen innerhalb der Lebensgemeinschaften und damit in ihrem Zeigerwert für den Zustand der Gewässer als Lebensraum. Da Gewässer in besonderer Weise von anthropogenen Veränderungen betroffen sind, ist auch der Anteil der bedrohten Arten bei diesen Tieren besonders hoch. Die unterschiedlichen Gewässertypen sowie ihre Ausprägungsformen sind die Grundlage zur Entwicklung unterschiedlicher Lebensgemeinschaften und Artenzusammensetzung. Fische und Neunaugen, Krebse und Muscheln sind Gegenstand des Fischereirechts, das ihre Nutzung und ihren Schutz regelt. Weitere Schutzbestimmungen ergeben sich aus den natur- und wasserrechtlichen Vorschriften.

Idyllischer See Bild vergrößern Idyllischer See

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