Fischotter, Foto Astrid Brillen, piclease Naturbildagentur

Beitrag zur Floristischen Erforschung der Bayerischen Alpen

Die Erfassung von Arten bei der ABK brachte bisher, trotz gewisser, nicht vermeidbarer Zufälligkeiten bei den Nachweisen (enger Erfassungszeitraum einer Fläche, unterschiedlicher Kenntnisstand der Bearbeiter, stichprobenhafte Begehungen der Fläche etc.), bei erstaunlich vielen Sippen neue Erkenntnisse über ihre Seltenheit, ihre Verbreitung und ihre ökologischen Ansprüche in den Bayerischen Alpen.

Herbst-Drehwurz, Ramsau Berchtesgadener Land Bild vergrößern Herbst-Drehwurz, Ramsau Berchtesgadener Land

Bezüglich der Verbreitung ergab beispielsweise ein Abgleich auf Quadrantenbasis zwischen Verbreitungsatlas und ABK, der drei Landkreise umfasste (= ein Drittel der Bayer. Alpen), über 12.000 zusätzliche Quadrantennachweise der ABK von diversen Pflanzensippen.
Neben Bestätigungen alter, manchmal mehr als 100 Jahre zurückliegender Funde (z.B. Crepis bocconi, Benediktenwand), konnten auch eine Reihe von Arten neu für Teile der Bayer. Alpen (z.B. Gentianella tenella oder Cynoglossum officinale), neu für den Mittelstock, für die Bayer. Alpen (z.B. Hierochloe odorata oder Lappula deflexa) oder neu für Deutschland (z.B. Alchemilla fallax oder Alchemilla semisecta) nachgewiesen werden

Bei einigen kritischen Gattungen wie z.B. Hieracium, Alchemilla, Rosa, Sorbus oder Gentiana wurde durch Belegmaterial der ABK die Forschung über ihre systematische Stellung, Diversität und Verbreitung wiederbelebt.

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