Fischotter, Foto Astrid Brillen, piclease Naturbildagentur

Datenbereitstellung und Datenhaltung

Ein großer Anteil der Artmeldungen, die in die Datenbank einflossen, stammt bisher von ehrenamtlich tätigen Kartierern und Datenmeldern. Durch das Eingabeprogramm "PC-ASK", das für jedermann kostenlos zu beziehen ist, wird die Dateneingabe und der Datentransfer erleichtert. Im Rahmen zahlreicher Projekte des LfU, der Bezirksregierungen, von Landschaftspflegeverbänden und im Rahmen von Fördermaßnahmen des Naturschutzfonds erfolgen heute in großem Umfang auch Meldungen über diesen Weg.

Die fachlich korrekte Verwendung und Interpretation von ASK-Daten für spezifische Fragestellungen setzt entsprechende Sachkenntnis und vielfach auch Ortskenntnis (z.B. Einschätzung/Kenntnis über vorkommende Biotope bzw. Habitattypen und deren Verbreitung und Qualität) voraus. So ist in jedem Einzelfall zu prüfen, ob die in der ASK vorhandenen Daten hinsichtlich Umfang und Aktualität ausreichend für die jeweilige Aufgabenstellung sind. Ggf. können weitere Erhebungen oder Recherchen erforderlich sein.

Deshalb bestehen gewisse Mindestanforderung bei ASK-Meldungen: Neben einer sichere Artansprache soll für jede Art die vorgefundene Anzahl und das genaue Datum der Erfassung (mindestens Monat und Jahr) sowie Angaben zum Lebensraum festgehalten werden.
Nicht dokumentiert werden Allerweltsarten (wie Amsel, Buchfink oder Reh). Eine hohe Bedeutung haben Informationen zu gefährdeten Arten, d.h. Arten, die zum Beispiel in den Roten Listen (Deutschland oder Bayern) geführt werden oder Arten, die regional oder auf die Landkreisebene bezogen selten geworden sind.

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