Fischotter, Foto Astrid Brillen, piclease Naturbildagentur

Steckbrief Wiesenweihe

Wissenschaftlicher Name: Circus pygargus

Fliegende Wiesenweihe Bild vergrössern Der schmale leuchtend weiße Schwanzansatz (Bürzel) ist charakteristisch für Wiesenweihen, er hebt sich vom braunen Gefieder des Weibchens besonders gut ab. Typisch für den Weihenflug sind die V-förmig angehoben Flügel (Foto: Z. Tunka)
Steckbrief zur Wiesenweihe
Aspekt Erläuterung
Größe bussardgroß, aber deutlich schlankere Gestalt, Spannweite bis 115 cm, Gewicht Männchen 280g, Weibchen 340g
Flugbild schlanker Greifvogel, lange schmale Flügel, langer Schwanz, eleganter, leichter und gaukelnder Suchflug in Bodennähe, Flügel meist V-förmig angehoben
Gefieder Männchen: blaugrau, schwarze Flügelspitzen und schwarze Streifen auf Flügel
Weibchen: oberseits dunkelbraun mit leuchtend weißem Bürzel
Jungvögel: wie Weibchen, aber Brust und Bauch rostrot
Lebensraum heute meist in offenen Ackerbaulandschaften, früher in feuchten Niederungen, Streuwiesen und Mooren
Nahrung vor allem Feldmäuse, aber auch Kleinvögel und Insekten wie z.B. Heuschrecken
Brut Bodenbrüter in Äckern (v.a. in Wintergerste und Winterweizen, aber auch in Luzerne und anderen Anbaufrüchten), Grünland und Brachen, brütet ab Mai bis Juli, meist 4 Eier, Brutdauer circa 28 Tage, Jungvögel mit circa 32 Tagen flugfähig
Zug/Winterquartier Langstreckenzieher, überwintert südlich der Sahara in Westafrika
Bestand in Bayern gab es Anfang der 1980er Jahre nur noch wenige Paare, in 2010 waren es wieder 173 Brutpaare, in ganz Deutschland etwa 480 Brutpaare
Jungvogel Bild vergrössern Die Jungvögel sehen den Weibchen zwar ähnlich, sind aber an Brust und Bauch rostrot gefärbt (Foto: R. Lang)