Lärmminderung an der Straße durch offenporigem Asphalt (OPA)
Projekttitel
Lärmminderung an der Straße durch offenporigem Asphalt
Kurzbeschreibung und Zielsetzung
Die dominierende Geräuschquelle im fließenden Straßenverkehr ist das Rollgeräusch. Bereits ab 30 bis 40 km/h überwiegt es bei neuen Pkw. Es kann durch den Einbau einer zweischichtigen offenporigen Asphaltdeckschicht (2 OPA) im Neuzustand um mehr als 7 dB(A) gemindert werden, wenn die akustischen Eigenschaften auf Verkehrsstärke- und -zusammensetzung (Pkw- und Lkw-Anteil) sowie Fahrgeschwindigkeit abgestimmt wurden.
Auf Initiative und unter Mitwirkung des LfU wurden in Bayern in den letzten Jahren auf der B17 in Augsburg und der Westlichen Ringstrasse in Ingolstadt bzw. auf der A9 zwischen Eching und Garching, derartige Projekte verwirklicht.
Nun wird die akustische Wirksamkeit regelmäßig messtechnisch überprüft.
Projektbeteiligte
- Schalltechnisches Beratungsbüro Müller-BBM
- RWTH Aachen
- Fa. Leitenmaier
- Fa. CTS Bitumen
- Bayerisches Landesamt für Umwelt
Projektleitung
Bayerisches Landesamt für Umwelt
Laufzeit
August 2003 bis April 2011
