Lagerstättenkarte 1:500.000 (Erze, Industrieminerale, Salze, Brennstoffe)

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Bergbau auf metallische Rohstoffe wie Eisenerz, Kupfer, Zinn, Zink, Wolfram, Silber oder Gold findet in Bayern nicht mehr statt. Im internationalen Vergleich sind die bekannten Vorkommen wirtschaftlich nicht gewinnbar. Industrieminerale wie Kaolin, Feldspat und feldspatführende Sande (Pegmatitsand), Bentonit, Speckstein, Kieselerde, Quarz und hochwertige Quarzsande sowie Salz und Graphit sind Ausgangs- und Prozessstoffe für die bayerische Glas-, Keramik-, Papier-, Chemie- und Elektroindustrie sowie für den Umweltschutz. Bayern nimmt bei Kaolin, Bentonit, Graphit und Kieselerde national und international eine herausragende Position ein.

Kohle und Uran als klassische Energierohstoffe sind in Bayern wirtschaftlich nicht gewinnbar. Erdöl und Erdgas werden noch in geringen Mengen gewonnen. Ob die in jüngster Zeit wieder forcierte Exploration zum Aufschluss neuer Lagerstätten in Bayern führt, bleibt abzuwarten. Energiepolitisch interessant und bedeutsam sind allerdings die Anschlussnutzungen ausgeförderter Erdgas- oder Erdöllagerstätten als Erdgasspeicher, um die für die Gaswirtschaft typischen saisonalen Schwankungen auszugleichen. Als Energierohstoff ist auch die potentielle Nutzung der Geothermie zur Wärme- und Energieversorgung zu verstehen. Die Tiefengrundwässer in der südbayerischen Molasse bieten diesbezüglich günstige Voraussetzungen.

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