Kraterbildung

Auftreffen eines km-großen Steinmeteoriten mit einer Einschlagsgeschwindigkeit von etwa 20 km/sec. auf den Bereich des Albtraufs vor 14,8 Millionen Jahren.
Durchschlagen des bis 600 m mächtigen Deckgebirges; aus der Verdampfung des Asteroiden entsteht eine Explosionswolke aus Gasen und mitgerissenem, geschmolzenem Material; Gesteinsbrocken und Schmelze werden aus dem Krater herausgeschleudert und bilden einen immer größer werdenden kegelförmigen Vorhang aus Auswurfmaterial.
Nach circa 2 Minuten steigt der instabile Kraterboden auf und bildet einen zentralen Ring; das teilweise geschmolzene Material wird durch eine Rückfederbewegung und Gasexplosion steil nach oben ausgeworfen; von außerhalb des Kraters beginnt Material einzurutschen, kilometergroße Blöcke werden verkippt.
Ausgeworfenes Material fällt als Suevit zurück in den Krater und die nähe Umgebung; Kraterbildung und Ablagerung der Auswurfmassen sind nach circa 20 Minuten abgeschlossen.

Von ähnlicher Beschaffenheit, aber mit einem etwa 1 Billion-fachen (!) Volumen, könnte der Ries-Meteorit gewesen sein.