Ziele dieses Projekts

Zielsetzung und Problematik des Schutzes von Geotopen sind in der Öffentlichkeit bisher nur unzureichend bekannt. Oft kennt selbst die ortsansässige Bevölkerung die bedeutendsten Geotope in der näheren Umgebung nicht. Das Interesse für das geologische Naturerbe ist jedoch eine wesentliche Voraussetzung für einen zukünftig noch effektiveren Schutz der wichtigsten Dokumente der Erdgeschichte.

Mit dem Projekt "Bayerns schönste Geotope" im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz wurde ein wichtiger Schritt zur Erhaltung unseres Naturerbes getan: ganz im Sinne eines kooperativen Naturschutzes,
d.h. freiwillig und zu beiderseitigem Nutzen, in Zusammenarbeit mit Kommunen und Geotop-Paten.

Ehemaliges Steinbruchgelände mit Schautafel Bild vergrössern Schautafeln erläutern vor Ort das Geotop - wie hier im Marmorbruch Horwagen bei Bad Steben.

Die Tafeln und Faltblätter erläutern die geologische Eigenart der ausgewählten Objekte und sollen Aufgaben und Ziele des modernen Geotopschutzes auf möglichst verständliche und anschauliche Weise breiten Bevölkerungsschichten vermitteln. Damit wird auch eine Förderung des Heimatbewusstseins und des naturnahen sanften Tourismus, die eng mit attraktiven Geotopen verbunden sind, bezweckt. Denn jeder mit dem Gütesiegel "Bayerns schönste Geotope" ausgezeichnete Geotopstandort erhöht die Attraktivität seiner jeweiligen Region. Er fördert einen Geo-Tourismus, der Lust auf Natur weckt und Geologie hautnah erleben lässt.

Festgesellschaft auf Wiese vor dem Geotop Findling Steinwies Bild vergrössern Geotopenthüllung

Die Enthüllung der Schautafeln an den prämierten Geotopen erfolgt meist unter reger Teilnahme von Öffentlichkeit und Medienvertretern, wie z.B. am Findling Steinwies bei Bad Feilenbach.