Geotope in Niederbayern
Hier finden Sie "Bayerns schönste Geotope" in dem von Ihnen ausgewählten Regierungsbezirk.
Diese Objekte heben sich wegen ihrer Schönheit, Seltenheit, Eigenart oder ihrem hohen wissenschaftlichen Wert besonders hervor und verdienen große Beachtung und Schutz.
Unter den "Details zum Geotop" erhalten Sie neben einer kurzen Anfahrtsbeschreibung auch eine ausführliche Beschreibung der Entstehung des Geotops und seiner Geologie sowie seiner Bedeutung und ggf. (historischen) Nutzung.
Zu jedem Geotop können Sie das Faltblatt bestellen oder Schautafel und Faltblatt auch als Download erhalten.
Großer Pfahl bei Viechtach
Dieses Geotop ist Teil des Bayerischen Pfahls, einer geologischen Besonderheit. An einigen Stellen, wie hier in Viechtach, erscheint es als hochaufragende, weiße "Teufelsmauer".
Weltenburger Enge
Das felsige Durchbruchstal, das von der Donau zwischen Weltenburg und Kelheim durchflossen wird, zeugt von den dramatischen Veränderungen, denen das Flusssystem in der jüngsten geologischen Vergangenheit unterworfen war.
Silberberg Bodenmais
Wegen seiner historischen Bergbauspuren gehört der Silberberg zu den bekanntesten geologischen Sehenswürdigkeiten des Bayerischen Waldes. Seit dem 15. Jahrhundert wurden hier unter anderem silberhaltige Erze gewonnen.
Wachsender Fels von Usterling
Der "Wachsende Felsen" von Usterling ist die größte Steinerne Rinne in Deutschland.
Buchberger Leite
Das Geotop ist Teil des "Bayerischen Pfahls", einer Störungszone in der Erdkruste, die den Bayerischen Wald nahezu geradlinig durchschneidet.
Blockmeer am Lusen
Eine der eindrucksvollsten Felsbildungen im Nationalpark Bayerischer Wald und gleichzeitig eine bekannte geologische Attraktion ist das Blockmeer am Gipfel des Lusen. Auf einer Fläche von mehr als 200.000 Quadratmetern türmen sich Granitblöcke wild übereinander.
Blockstrom Kaser Steinstuben
Eine Ansammlung mächtiger Gesteinsblöcke zieht an den Kaser Steinstuben über mehr als 100 Meter Länge und bis zu 20 Meter Breite am Hang hinab. Der Blockstrom entstand im Laufe des Quartärs am Rande einer Hochfläche. Infolge der Erosion zerbrach das dort anstehende harte Quarzkonglomerat in Blöcke, die durch Bodenfließen hangabwärts wanderten.
Granite am Dreisessel
Das Massiv des Dreisessels wird überwiegend von Graniten aufgebaut. Aufgrund ihrer Farbe, Korngröße und mineralogischen Zusammensetzung kann man hier auf engem Raum mehrere Granit-Varietäten unterscheiden.
Sanddüne Seeholz Abensberg
Auffällige Sanddünen formen im Seeholz zwischen Abensberg und Offenstetten niedrige, langgestreckte Hügelketten. Diese Anhäufungen von Flugsand sind geologisch sehr jung, teilweise erst im Mittelalter in Folge übermäßiger Landnutzung durch den Menschen entstanden. Das mehrfach umgelagerte Material wurde ursprünglich während vegetationsarmer Kaltzeiten angeweht.