Wie wird die geologische Landesaufnahme durchgeführt?
In Aufschlüssen wie Steinbrüchen, Kies- und Sandgruben, Straßenanschnitten, Gräben - überall dort, wo Gesteine "anstehen" - sammelt der Geologe Daten zu ihrer Beschaffenheit, misst mit dem Kompass die Lagerung der Schichten und entnimmt Proben für weiterführende Untersuchungen im Labor. In nicht aufgeschlossenen Bereichen oder zur Erforschung des tieferen Untergrunds werden Bohrungen oder geophysikalische Untersuchungsmethoden eingesetzt.
Mit Hilfe der Bodenentwicklung, über Morphologie oder Bewuchs, wo nötig auch über Handbohrungen oder Schürfe, lassen sich die in den Aufschlüssen erkannten Einheiten in ihrer oberflächigen Verbreitung weiterverfolgen. Alle Beobachtungen werden in einem Feldbuch festgehalten und mit unterschiedlichen Farben und Signaturen in eine topographische Karte eingetragen. Es kommen zunehmend auch Feldcomputer in der Geländeaufnahme zum Einsatz (Projekt "GeoKart").
