Geologische Kartierung

Die geologische Kartierung ist die Hauptaufgabe der geologischen Landesaufnahme; daneben wird eine laufende Erfassung von temporären Aufschlüssen und Bohrungen durchgeführt. Allein die notwendige Begehung des Gesamtgebietes eines Kartenblatts, mit mehr als 100 km2 Fläche und sogar im Flachland oft lebhaft ausgeprägtem Relief, erfordert einen beträchtlichen Zeitaufwand.

Neuerdings wird verstärkt eine ganzheitliche Vorgehensweise bei der flächendeckenden Bearbeitung von Planungsregionen angewandt, wobei Kräfte gebündelt und Synergieeffekte genutzt werden. Ganzheitlich bedeutet, dass die Regionen gleichzeitig geologisch, bodenkundlich, hydrogeologisch, geochemisch, rohstoffkundlich und ingenieurgeologisch bearbeitet werden, wobei auch der Geophysik und der dreidimensionalen Betrachtung des Untergrundes Beachtung zukommt.

Um die erforderlichen Unterlagen in vergleichsweise kurzer Zeit zur Verfügung stellen zu können, werden zwei Strategien verfolgt. In geeigneten Gebieten werden unter Anleitung der erfahrenen Regionalgeologen des Amtes auch externe Partner mit Spezialkartierungen betraut. Für Gebiete mit größeren Kartierungslücken werden in einem ersten Schritt Übersichtsbegehungen durchgeführt und ältere Kartierergebnisse zusammengestellt.

Weiterführende Informationen

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Bayerisches Landesamt für
Umwelt