Förderung von Erdwärmeanlagen

Im August 2012 wurde die Basisförderung für Wärmepumpen durch das Marktanreizprogramm (MAP) aufgestockt.

Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit Ihre geplante Anlage förderfähig ist:

  • Sanierung von Bestandsgebäuden im privaten Bereich, Baujahr vor 2009
  • Nachweis einer Jahresarbeitszahl von mindestens 3,8
  • Nachweis des hydraulischen Abgleichs der Heizungsanlage
  • Einsatz mindestens einer Effizienzpumpe im Heizungssystem

Die Basisförderung erdgekoppelter Wärmepumpen beträgt 2.800€, für Anlagen bis maximal 10 kW Heizleistung. Bei größeren Anlagen bis 20 kW wird jedes zusätzliche kW mit 120€ bezuschusst. Zusätzlich können zur Basisförderung Boni für den Pufferspeicher, ein Kombinationsbonus sowie ein Effizienzbonus beantragt werden. Der Bonus für den Pufferspeicher beträgt 500€. Voraussetzung ist, dass der eingebaute Pufferspeicher ein Fassungsvermögen von 30 Liter pro kW installierter Heizleistung aufweist.

Eine zusätzliche Förderung in Höhe von 500€ ist möglich, wenn die Wärmepumpe mit einer Solaranlage kombiniert wird.

Darüber hinaus kann ein Effizienzbonus gewährt werden, dieser gilt jedoch nur für Wohngebäude. Ein Gebäude gilt als effizient, wenn es nach der EnEV 2009 die Anforderungen eines Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) 55 Effizienzhauses erfüllt. Die Höhe der Förderung beträgt 50% der Basisförderung.

Die genaue Zusammensetzung der Förderhöhe, für bereits bestehende Gebäude, ist aus nachfolgender Grafik zu entnehmen.

Schema zur Förderung Bild vergrössern Maßnahmen und Förderung

Für Neubauten kann ein zinsgünstiges Darlehen mit Tilgungszuschuss für Großwärmepumpen gewährt werden, wenn die Heizleistung der Wärmepumpe über 100kW beträgt. Das Darlehen wird von der KfW vergeben.

Hinweise zur Antragstellung

Mit dem "Antrag auf Förderung einer effizienten Wärmepumpe" können Sie die Basisförderung sowie den Effizienzbonus in einem Formular beantragen.

Wenn Sie zusätzlich zur Wärmepumpe eine Solaranlage installieren, die zur kombinierten Warmwasserbereitung und Raumheizung dient, dann können Sie zusätzlich einen regenerativen Kombinationsbonus beantragen. Der Antrag für den regenerativen Kombinationsbonus (Antrag auf Förderung einer Solarthermieanlage) kann zusammen mit dem Antrag auf Basisförderung (Antrag auf Förderung einer effizienten Wärmepumpe) beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (bafa) eingereicht werden.

Bei der Wahl Ihrer Wärmepumpe ist darauf zu achten, dass die elektrisch betriebene Wärmepumpe einen bestimmten COP-Wert einhalten muss, um förderfähig zu sein. Weist Ihre Wärmepumpe ein EHPA-Gütesiegel auf, dann ist diese Wärmepumpe förderfähig.

Weitere Informationen zur Förderung und Antragstellung durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, bzw. die KfW.

Weiterführende Informationen

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