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Energiesparen
Verhaltenstipps im Haus, mit denen Sie ganz schnell die Energiekosten senken können
Kühlen und Gefrieren
Kaufen Sie Kühlgeräte nur in einer Größe, die Ihren Bedürfnissen entspricht. Bei zu großen Geräten muss der ungenutzte Raum ständig mitgekühlt werden, und das kostet Energie.
Sind die Türen dicht? Test: Eingeschaltete Taschenlampe in das Gerät legen und den Raum verdunkeln. Falls ein Lichtschein zu sehen ist, muss die Gummidichtung ausgewechselt oder die Scharniere der Tür justiert werden.
Das Gerät an einem kühlen Ort aufstellen, z.B. nicht neben den Herd.
Keine warmen Speisen hineinstellen.
Gefriergut rechtzeitig aus dem Gefrierfach nehmen und im Kühlschrank auftauen lassen.
Der Wärmetauscher an der Rückseite der Geräte (schwarze Gitter oder Rohre) sollten sauber und gut belüftet sein, damit die Wärme entweichen kann.
Regelmäßig abtauen.
Sind die Türen dicht? Der Taschenlampentest
Gefriergut im Kühlschrank auftauen lassen
Sauber machen!
Gefrierfach regelmäßig abtauenEin altes Kühlgerät kann jährlich große Mengen Strom vergeuden. Oft lohnt es sich, das alte Gerät gegen ein neues zu ersetzen.
TV/Audio
Sehr viele TV und Audio-Geräte verbrauchen Energie, obwohl sie ausgeschaltet sind (Stand-by-Verlust). Dies erkennt man oft daran, dass die Geräte im ausgeschalteten Zustand warm sind. Auch mit einem Strommessgerät können Sie kontrollieren, ob das Gerät im ausgeschalteten Zustand Energie verbraucht. Falls dies der Fall ist sollten Sie eine schaltbare Steckerleiste oder einen Steckdosenschalter anschließen und damit das Gerät immer ganz vom Netz trennen, sobald Sie es nicht benötigen.
Augen auf beim Neukauf, denn es gibt sehr große Unterschiede beim Energieverbrauch. Bei Fernsehern steigt der Energieverbrauch mit der Bildschirmgröße stark an. Zwischen den Modellen gibt es auch bei gleicher Bildschirmgröße sehr große Unterschiede. Ein HD-Bildschirm mit 81 cm Diagonale kann 140 Watt oder nur 60 Watt Leistungsaufnahme haben.
Nutzen Sie die Energiesparfunktionen, die viele moderne Fernsehgeräte heute besitzen. Fernseher können z.B. im Energiesparmodus ihre Helligkeit den Umgebungsverhältnissen anpassen und in erheblichem Umfang Strom sparen. Nehmen Sie bei der Optimierung ein Strommessgerät zur Hand.
Fließt noch Strom?
Mit einer Steckerleiste lassen sich alle Geräte ganz ausschaltenKochen
Gasbetriebene Kochstellen arbeiten effizienter als strombetriebene.
Die Herdplatte soll nicht größer und nicht kleiner sein als der Topf.
Bei Elektroherden keine Töpfe mit unebenem Boden verwenden.
Wasser zu erhitzen verbraucht sehr viel Energie, daher so wenig Wasser wie möglich in den Topf füllen.
Herdplatte und Ofen abschalten, bevor das Essen fertig ist, da die Nachwärme dadurch genutzt werden kann. Topfdeckel verwenden.
Bei den meisten Gerichten muss der Backofen nicht vorgeheizt werden. Die Garzeit ist ein wenig länger, wenn nicht vorgeheizt wird.
Bei Gerichten mit langer Garzeit spart der Schnellkochtopf 30 - 60 % Strom.
Beim Erwärmen einer kleinen Portion Essen ist der Mikrowellenherd energiesparender im Vergleich zu Backrohr oder Herdplatte.
So bitte nicht!
MikrowellengerätWasserkocher erhitzen das Wasser meist effizienter als der Elektroherd: Um 1 Liter Wasser von Raumtemperatur zum Kochen zu bringen, benötigt man mit dem Wasserkocher etwa 30 % weniger Energie im Vergleich zum Elektroherd. Den Wasserkocher regelmäßig mit etwas Essig entkalken, denn die Kalkschicht wirkt isolierend.
Wasserkocher mit Kalkschicht
Entkalter WasserkocherTrocknen
Den Trockner mit möglichst gut geschleuderter Wäsche beladen (z.B. 1.400 Umdrehungen). Noch viel besser ist das Trocknen an der Wäscheleine.
Wenn Sie sich einen neuen Wäschetrockner kaufen, dann achten Sie darauf, dass die Verbrauchswerte pro Trocknung sehr gering sind, z.B. 1,6 kWh (Baumwolle, schranktrocken). Unter den Trocknern mit Wärmepumpentechnik gibt es Modelle, die diesen Wert erreichen. Im Vergleich dazu verbrauchen herkömmliche neue Kondenstrockner bis zu 4 kWh pro Trocknung.
Spülen
Spülmaschine nur voll betreiben.
Das Programm mit dem geringsten Energieverbrauch (geringe Temperatur, Sparprogramm) kann das Geschirr ausreichend reinigen – probieren Sie einfach aus, bei welcher Temperatur das Geschirr noch sauber wird.
Waschen
Die Waschmaschine ganz voll füllen.
Auf die Vorwäsche verzichten.
Möglichst bei niedriger Temperatur waschen: Normal verschmutzte weiße Wäsche wird bei 60 oder auch 40 Grad meistens genauso sauber wie bei 95 Grad. Zum Waschen von Buntwäsche reichen oft 40 oder 30 Grad aus.
Eine Waschmaschine verbraucht am meisten Strom durch das Erhitzen des Wassers. Das warme Wasser sollte nicht elektrisch erhitzt werden. Mit einem Vorschaltgerät lässt sich gezielt Warmwasser (bestenfalls aus der Solaranlage) für den Waschprozess und Kaltwasser für die Spülgänge einleiten.
Die Waschtrommel sollte immer ganz voll gefüllt werden
Vorschaltgerät für die Wasch- und SpülmaschineProdukte, mit denen Sie Energie einsparen
- EcoTopTen: Produktempfehlungen
- Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena): StromEffzienz im Haushalt
- Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena): Beschaffung energieeffizienter Informations- und Kommunikationstechnik
- Toptest GmbH: Produktempfehlungen
Die Broschüre "Gut zu wissen: Energie sparen in Bayern" von der Verbraucher Initiative e.V. und vom Bayerischen Staatsministerium der Justiz und für Verbraucherschutz gibt wertvolle Tipps zum Energie sparen. Sie kann bestellt werden bei:
Weitere Informationen zum Thema "Energie sparen" finden Sie beim