Klimawandel und Boden – Aufgaben im vorsorgenden Bodenschutz

Die Häufung von Naturkatastrophen und Hochwässern in den letzten Jahren werden ursächlich mit den Auswirkungen eines prognostizierten Klimawandels in Verbindung gebracht. Aktuelle und detaillierte Modellrechnungen des Max-Planck-Instituts für Meteorologie (MPI-M) für das Umweltbundesamt (UBA) zeigen, dass bis zum Jahr 2100 mit spürbaren Klimaänderungen und einem tief greifenden Wandel des Wasserhaushaltes zu rechnen ist.
Insbesondere die Niederschlagsmenge und –verteilung könnte sich regional differenziert drastisch ändern, was entsprechende nachteilige Folgen für Land- und Forstwirtschaft nach sich zöge. Die neuen Klimaszenarien des UBA und des MPI-M liefern dabei eine solide Basis für eine weitere, detaillierte Analyse regionaler Klimafolgen und deren Kosten. Um die Auswirkungen dieser Veränderungen auf die Land- und Forstwirtschaft abzuschätzen und Anpassungsstrategien entwickeln zu können, sind die Funktionalitäten des Querschnittsmediums Boden vor dem Hintergrund veränderter Klimaparameter neu zu beurteilen.

Weiterführende Informationen

Links zu anderen Angeboten

Dokumente zum Download/Bestellen