Die Bodenprobenbank - Archiv und Wissensreservoir für die Zukunft

Alle Bodenproben, die im Rahmen der bodenkundlichen Landesaufnahme, bei Arbeiten im vorsorgenden Bodenschutz und der Bodendauerbeobachtung entnommen werden, kommen nach der Durchführung der aktuellen Analysen in die Bodenprobenbank (siehe Abb.).

Bodenprobenbank Bild vergrößern Bodenprobenbank

Gegenwärtig sind darin etwa 60.000 Proben archiviert. Sie werden zur Beweissicherung und für spätere Analysen vorgehalten. Nachuntersuchungen sind jederzeit möglich. Zudem stehen die Proben für Untersuchungen künftiger Fragestellungen zur Verfügung. Eventuelle lagerungsbedingte Veränderungen werden hierbei berücksichtigt. Die chemischen und physikalischen Untersuchungen, die an den Proben aus den Bodenprofilen durchgeführt werden, dienen der Erfassung des Ist-Zustandes eines Bodens, hinsichtlich seiner Bodenentwicklung, seiner ökologischen Funktion, seines Nährstoffhaushaltes und seiner Belastung z.B. mit Schadstoffen etc. Der Mensch greift in die Umwelt ein, trägt Stoffe in den Boden ein und verändert die Inhalte und Zusammensetzung des Stoffbestandes im Boden. Damit die Veränderungen z.B. bei Schadstoffgehalten nachvollziehbar sind und der anthropogene Anteil bestimmt werden kann, ist eine Bodenprobenbank erforderlich.

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